Teilnahme von Mitgliedern der Fakultät an juristischen Staatsprüfungen am Oberlandesgericht Stettin, Schriftwechsel und Mitteilungen zu Angelegenheiten der Prüfungskommission
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Jur. Fak. 319
VII b
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2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 06. Juristisches Prüfungsamt und Prüfung der Diplom-Volkswirte >> 06.01. Juristisches Prüfungsamt und Prüfungsordnung
1896-1921
Enthält v.a.: Berufung von Mitgliedern der Prüfungskommission beim Oberlandesgericht zu Stettin (1902/03, 1903/04, 1904/05, 1905/06, 1906/07, 1907/08, 1908/09, 1909/10, 1910/11, 1911/12, 1912/13, 1913/14, 1914/15, 1915/16,1916/17, 1917/18-1919/20, 1920/21-1922/23): Prof. Pescatore (bis 1916/17), Prof. Weismann (bis 1916/17), Prof. Stoerk (bis 1908/09), Prof. Stampe (ca. 1908/09), Prof. Frommhold, Prof. Sartorius (bis 1908/09), Prof. Krückmann (bis 1902/03), Prof. Medem (bis 1905/6), Prof. Jung (1904/05-1910/11), Prof. Hubrich (1908/09-1910/11, 1920/21-1922/23), Prof. Perels (1908/09-1910/11), Prof. Smend (1909/10-1912/13), Prof. Merkel (ab 1909/10), Prof. Langen (ab 1910/11), Prof. Pohl (ab 1912/13), PD Dr. Polenske Stellvertreter für Prof. Stampe (1915), Prof. Coenders (ab 1917/18), Prof. Klingmüller (ab 1921/22), Prof. Neuwien für Dr. Jacobi (ab 1920/21), Prof. Schmitt für Prof. Hubrig (ab 1920/21), PD Dr. Walsmann (ab 1908/09-1910/11). - Anfragen zu Prüfungsangelegenheiten: stud. jur. S. Herzfeld (Graetz), stud. jur. Robert Puchler (Breslau), stud. jur. Bertold Lehmann (Stargard), stud. jur. Otto Nordmann (Bromberg), Samy Jadeso (Wresch), stud. jur. Siegfried Fränkel (Berlin). - Schriftwechsel zu Prüfungsangelegenheiten. - Mitteilung über Ernennung zum Vorsitzenden der Prüfungskommission. - Einladung zur Fakultätssitzung am 21. Mai. 1908 zu Maßnahmen gegen die Abnahme der Frequenz, dabei: Stellungnahme für Vorsitzenden der Prüfungskommission (Entwurf), Frequenzziffern der Vorlesungen WS 1906/07 - SS 1908. - Bitte um Erweiterung des Bezirks der Referendar-Prüfungskommission Stettin mit statistischen Angaben zu Prüfbezirken anderer Bezirke. - Übersicht über den Einfluß der Prüfungsbezirksgröße auf die Entwicklung der Fakultätsfrequenz. - Verhältniszahlen für 6 Semester immatrikulierter und erstmals geprüfter Rechtskandidaten 1902-1908 (1909). - Reform der Referendarprüfung, dabei: Äußerung des Justizministers vom 27. Nov. 1919, Stellungnahme der Fakultät Göttingen zur Äußerung. - Verlegung des Sitzes der Kommission für die 1. juristische Prüfung, dabei: Anregung Dr. Kähler zur Verlegung der 1. juristischen Staatsprüfung an den Universitätsort, Erlaß mit Ablehnung des Ministeriums (20. Dez. 1920), Stellungnahme des Prof. Merkel gegen den Erlaß zur Nichtverlegung der juristischen Prüfung. - Rauchverbot während der Prüfungen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ