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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Kapitän, späteren Major Johann Lithmann, Kommandant in
Wildeshausen bzw. Ottersberg
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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Kapitän, späteren Major Johann Lithmann, Kommandant in
Wildeshausen bzw. Ottersberg
Enthält: Korrespondenz mit Lithmann vom 26. November 1699 bis 6. Juli 1709 (schwed./dt.), u.a. zu folgenden Inhalten: zur münster'schen und dänischen Aufrüstung und allgemein zur Lage an den Grenzen Bremen-Verdens (1699); zum Abmarsch der Lithmann'schen Kompanie von Wildeshausen nach Ottersberg (1700); zum Zustand der Festung Ottersberg (1700, mit Anlagen: Vorschläge für erforderliche Proviantierung, Munition und Artilleriestücke); zum Nachlass des gewesenen Kommandanten in Ottersberg, Major Ehrenstein (1700); zu Festungsarbeiten in Ottersberg, auch Transport einzelner Stücke und abgebrochener Steine von Rotenburg nach Ottersberg (1700-1709, mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis der durchgeführten Arbeiten von 1700, Memoriale der Ingenieuroffiziere Grünenberg und Drummond vom 28. April bzw. 19. Juli 1701 zu notwendigen Arbeiten, Verordnung Gyllenstiernas an den Amtmann in Rotenburg vom 20. Juli 1701 wegen Transports des dortigen Pumpstocks nach Ottersberg und guter Verwahrung des Steinportals des alten Schlosses Rotenburg zu weiterem Gebrauch, Verzeichnis über die notwendigen Reparaturarbeiten am Schloss in der Festung Ottersberg vom 11. November 1703); zur Ausübung des Gottesdienstes in Ottersberg durch den Pastor in Otterstedt und dessen Gehalt (1700, 1703, mit Gesuch des Pastors Johann Gottfried Parpadius vom 30. Oktober 1703); zu Dankgottesdiensten (1701); zum Brand des Corps de Garde und dessen Reparierung (1701); zur Arrestierung und Wiederfreilassung des Amtmanns Johann Justus Kelp (1701); zur Arrestierung und Bewachung des Bauern Hinrich Lemmermann in der Festung Ottersberg und zu dessen Verhalten (1701); zur Bestrafung von Deserteuren (1701/02); zur Übernachtung der verwitweten Königin Charlotte Amalie von Dänemark, geb. Prinzessin von Hessen-Kassel, und anderer fürstlicher Personen in Ottersberg und deren Behandlung (1701, 1705); zum Stapeler Kornzehnten (1701); zur Entdeckung eines alten Brunnens im Keller unter der Küche in Ottersberg (1701); zur Musterung der Lithmann'schen Kompanie (1701, 1703); zum Aalfang und Transport von Baumaterial auf der Wümme (1702); zum Übertritt einiger Soldaten der Lithmann'schen Kompanie in die Artillerie (1702, mit Rolle); zu Personalsachen, auch zur Bewerbung Lithmanns auf eine vakante Majorsstelle (1704-1707); zu Zustand und Aufgaben der Lithmann'schen Kompanie (1709) auch: Korrespondenz des Leutnants Gregor Lindenfels mit Gyllenstierna vom August 1709 wegen des Lithmann'schen Todes und Übernahme von Kommandantschaft und Kompanie; Schreiben Gyllenstiernas an den Kämmerer Hans von Giöding und den Amtmann Samuel Ha(d)dorf in Rotenburg vom 12. Oktober 1709 wegen des Lithmann'schen Begräbnisses und Nachlasses (mit beigefügtem Gesuch der Lithmann'schen Schwestern aus Uppsala vom 21. September 1709)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:121096246:Charlotte Amalie, Königin von Dänemark
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Lithmann, Johann, Kapitän/Major, Kommandant, Ottersberg Ehrenstein, N.N., Major, Kommandant, Ottersberg Grünenberg, Heinrich Christian, Ingenieuroffizier Drummond, Johan, Ingenieuroffizier Parpadius, Johann Gottfried, Pastor, Otterstedt Kelp, Johann Justus, Amtmann, Ottersberg Lemmermann, Hinrich, Bauer, Ottersberg Charlotte Amalie, verwitwete Königin von Dänemark, geb. Prinzessin von Hessen-Kassel Lindenfels, Gregor, Leutnant Giöding, Hans von, Kämmerer Ha(d)dorf, Samuel, Amtmann, Rotenburg
Wildeshausen, Garnison Ottersberg, Festung Rotenburg, Schloss und Festung, Abbau Otterstedt, Pastorat Stapel, Kornzehnt Wümme, Aalfang Wümme, Transport, Baumaterial
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.