Konzessionsgesuche für den Betrieb privater Schulen und ähnlicher Einrichtungen, die über das Niveau der örtlichen Schulen hinausgehen, Bd. 07
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10747 Kreishauptmannschaft Dresden, Nr. 2452 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Rep. 2, Nr. 65
10747 Kreishauptmannschaft Dresden
10747 Kreishauptmannschaft Dresden >> 11 Kirchen- und Schulsachen, Religionssachen >> 11.01 Allgemeine Angelegenheiten
1847 - 1853
Enthält v. a.: Privatschule des an der öffentlichen Schule zu Neustadt angestellten Elementarlehrers Gustav Paul Küchler, Neustadt (Bl. 1-6).- Privatschule der Sprachlehrerin Agnes Jakowska (u. a. Religionsunterricht durch den reformierten Hilfsprediger Rosenhagen) (Bl. 7-8, 16-17, 35-38, 125-130, 137-145).- „Versuchsanstalt für Bildung von Lehrerinnen und Erzieherinnen“ des Pädagogen Heinrich August Börnig, Mitarbeit Henriette van Rango, geb. Halberg, Potschappel (Bl. 9-15).- „Pensions- und Erziehungsanstalt“ des Schullehrers zu Laubegast Carl August Richter / Predigtamtskandidaten Dr. phil. Adolph CONSTANTIN Moritz Richter (Bl. 19-34).- Sammelschule des Predigtamtskandidaten Maximilian Schönherr (ehemals Privatschule Ernst Wilhelm Fischer), Potschappel (Bl. 41-43).- Privatschule für 5 bis 14jährige Kinder des Lehrers Gottlieb Heinrich Mühle, Dresden (Bl. 44-45).- Sammelschule des Predigtamtskandidaten Ferdinand Otto Kessler (ehemals Carl August Gebhard (Gebhardt)), Königstein (Bl. 46-50).- Privatschule der Karoline verw. Döring mit Hauptlehrer Karl Friedrich Herrmann Döring (ehemals Döring sen.), Dresden (Bl. 51-60).- Privatschule „für Kinder von 6 bis 8 Jahren zur Vorbereitung auf den Unterricht in anderen Schulen“ des Lehrers an der Döringschen Privatschule Eduard HERRMANN Clemens Kahl, Dresden (Bl. 61-62).- „Privatschule für Mädchen aus höheren Ständen“ der Wilhelmine und Elise Flügge, Dresden, aus Altona (Bl. 63-67).- Privatschule des Predigtamtskandidaten [Herrmann Moritz] Budich, Dresden-Neustadt (weitere Lehrer Galle, Bürger, Tilger, Göring, Schaller) (u. a. Druckschriften: Budich: Prospect der Vorschule; Prospect zur Fortbildungsschule für die bereits confirmierte weibliche Jugend (Bl. 68-74).- „Lehr- und Erziehungsanstalt für schulpflichtige Kinder gebildeter Stände“ des Philologen Bruno Marquart, Dresden (Bl. 75-77, 94-96, 104-106).- „Privatschule für Elementarschüler beiderlei Geschlechts“ des Lehrers am Progymnasium Meißen Friedrich August Werner (Bl. 78-93).- Privatschule zu Großröhrsdorf (Bl. 97-99).- Sammelschule des ehemaligen Lehrers an der „Freischule zu Rath und That“ Oberlößnitz Schulamtskandidat Julius Winkler Radebeul-Oberlößnitz (Bl. 100-103).- „Lehr- und Erziehungsanstalt für Mädchen aus den gebildeten Ständen“ zu Dresden-Friedrichstadt (Finanzierung u. a. aus Stiftungsmitteln) (Bl. 107-111).- „Schul- und Erziehungsanstalt für Mädchen jüdischen Glaubens“ der Johanne verw. Collin, geb. Simonson, Dresden (Bl. 112-117).- „Unterrichtsanstalt für Knaben“ des Oberleutnants Neumann, Dresden-Neustadt (Bl. 118-121).- Privatschule für Mädchen der Ernestine Wilhelmine verw. Wolf (ehemals Ehemann Wolf), Dresden (Bl. 122-124).- „Unterrichtsanstalt für Töchter aus den höheren Ständen“ der Bertha von Falkenstein Dresden-Antonstadt (Lehrer Diakonus Döhner, Bürgerschullehrer Kretzschmar) (Bl. 131-133).- Befristete Weiterbeschäftigung des ungeprüften Thiemann (Thienemann) an der Privatschule der Gebrüder Venus, Dresden (Bl. 134-136).
Kreisdirektion Dresden
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:16 MEZ
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