Nachlass Dr. Ferdinand von Steinbeis, Präsident der Zentralstelle für Gewerbe und Handel (1807-1893) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 702
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe >> Nachlässe (ohne Deposita)
1825-1893 (Nachakten 1981-1982)
Überlieferungsgeschichte
Ferdinand von Steinbeis (1807-1893) wurde nach einer Lehre im Hüttenwesen und Universitätsstudium 1827 Hüttenschreiber in der Hütte Ludwigstal bei Tuttlingen. 1831 wurde er zum Leiter der Fürstenbergschen Hüttenwerke berufen. 1842 übernahm er die Stelle des Generaldirektors in den Eisenwerken der Familie Stumm in Neunkirchen. 1848 wurde er Regierungsrat an der neu gegründeteten württ. Zentralstelle für Gewerbe und Handel, deren Leitung er 1856-1880 innehatte. Steinbeis etablierte Württemberg als Industrieland und gilt als "Vater" der gewerblichen Ausbildung in Württemberg.
Der Nachlass von Steinbeis wurde nach seinem Tod auf die einzelnen Zweige seiner Nachkommen verteilt. Den im vorliegenden Bestand zusammengefassten Teil erhielt das Staatsarchiv Ludwigsburg 1952 als Geschenk. Seinen Schwerpunkt bildet eine umfangreiche Korrespondenz, die alphabetisch nach Korrespondenzpartnern geordnet ist.
Ein Nachlassteil wurde 1972 unter Eigentumsvorbehalt als Bestand PL 3 im Staatsarchiv Ludwigsburg deponiert. Ein weiterer Teil befindet sich in Privatbesitz.
Vorbemerkung: Durch Vermittlung des Archivars des Bochumer Vereins, Herrn Adalbert Frensdorff in Bochum, erhielt das Staatsarchiv Ludwigsburg im April 1952 von Frau Dr. Ferdinand Steinbeis in Brannenburg am Inn (Oberbayern) als Geschenk 36 Schnellhefter mit nachgelassenen Papieren des Geheimen Rats und Präsidenten der Württ. Zentralstelle für Gewerbe und Handel, Dr. Ferdinand von Steinbeis (1807-1893) (vgl. Kanzleiakten des Staatsarchivs Ludwigsburg 1952 Qu. 259, 284, 296). Es handelte sich hierbei jedoch nur um einen Teil von Steinbeis' schriftlichem Nachlaß. Ein weiterer, etwas kleinerer Teil befindet sich im Besitz von Herrn Hans Dieter Metzger in Neuhausen auf den Fildern, Lettenstraße 73, ein dritter im Archiv der Familie Steinbeis in Degerndorf, Wendelsteinstraße 20. Wie aus Aktenvermerken hervorgeht, wurden die gesamten von Steinbeis hinterlassenen Papiere längere Zeit nach seinem Tod durch N.N. Ettinger geordnet und in nummerierte Schnellhefter eingeheftet, wobei durch die Lochung und teilweise Klammerung der Schriftstücke mancher Schaden entstand. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt scheint dann die Aufteilung des Nachlasses auf die einzelnen Zweige der Nachkommen Ferdinand von Steinbeis' erfolgt zu sein. Nach welchen Gesichtspunkten sie erfolgte, ist nicht ersichtlich. Der an das Staatsarchiv Ludwigsbug gekommene Teilbestand weist einige Lücken auf. So fehlt in der Reihe der von 1839-1892 fortlaufenden "Diversen Korrespondenzen" (alte Ordnung Nr. 71-98) der Schnellhefter Nr. 77 (1855). Ob diese Papiere in Verlust geraten oder bei den Vorbesitzern verblieben sind, ist nicht bekannt. Manuskripte von Steinbeis' Veröffentlichungen sind in dem Bestand nicht enthalten. Nach der Übernahme der Papiere durch das Staatsarchiv Ludwigsburg wurde von dem damaligen Staatsarchivrat Dr. Grube auf Grund der Aufschriften der Schnellhefter unter Beifügung von Intusvermerken über wichtige, namentlich württembergische Korrespondenten ein vorläufiges Verzeichnis gefertigt, um den wichtigen Bestand wenigstens behelfsmäßig der Benutzung zugänglich zu machen. Die Neuordnung des Bestandes E 170 (Zentralstelle für Gewerbe und Handel) im Staatsarchiv Ludwigsburg war dann der Anlaß für eine eingehende Bearbeitung des Nachlasses Steinbeis durch den Unterzeichneten in den Jahren 1968/69, da diese Papiere eine wertvolle Ergänzung zu den Akten der Zentralstelle für Gewerbe und Handel darstellen. Dabei wurden die Schriftstücke den Schnellheftern, die ein Lesen der Korrespondenzen erschwerten oder unmöglich machten, entnommen und in gewöhnliche Faszikelumschläge gelegt. Dies bot Gelegenheit, den Bestand, der bisher in die Abteilungen "Verschiedenes - Korrespondenz mit Behörden - Ausstellungen - Diverse Korrespondenzen - Rücktritt Steinbeis'" eingeteilt war, neu zu ordnen und zu gliedern. Vor allem die chronologisch angelegte Abteilung "Diverse Korrespondenzen" - sie macht weitaus die Mehrzahl der Papiere aus - wurde aufgelöst und nach Korrespondenten in alphabetischer Reihenfolge eingeteilt. Zugleich wurde der Inhalt der Schriftstücke in Stichworten angegeben, um den Bestand in seiner Reichhaltigkeit der Benützung zu erschließen, denn dadurch tritt die Bedeutung einzelner Schreiber und Schreiben erst augenfällig zutage. Es war nicht immer einfach, die Namen und Berufe der verschiedenen Korrespondenten zu entziffern und sicher zu bestimmen, doch gelang es in den meisten Fällen. Irrtümer sind freilich nicht ausgeschlossen. Nur vereinzelt fanden sich Entwürfe von Steinbeis selbst. Nach Abschluss der Arbeiten gab sich durch das freundliche Entgegenkommen von Herrn Hans Dieter Metzger, Neuhausen, die Möglichkeit, den in seinem Besitz befindlichen Teil des Nachlasses Steinbeis einzusehen und die wichtigsten Stücke davon, in erster Linie Ergänzungen zu dem verzeichneten Bestand, zu xerokopieren. Die Xerokopien wurden als Anhang dem hiesigen Bestand beigefügt. Die Originale können bei Herrn Metzger nach Voranmeldung eingesehen werden. In seinem Besitz befinden sich übrigens nochandere Erinnerungsstücke an Steinbeis und seine Familie, vor allem auch Bilder. Der Ludwigsburger Nachlassteil ist schon vor seinem Übergang an das Staatsarchiv von der Forschung benützt worden, so namentlich von Paul Siebertz für sein Buch "Ferdinand Steinbeis, ein Wegbereiter der Wirtschaft" (Stuttgart 1952), ferner für Siebertz' kürzere Darstellung in den Schwäbischen Lebensbildern III, S. 486-508 (1942) und von dem obengenannten Bochumer Werksarchivar Frensdorff. In jüngerer Zeit entstand aus den Papieren die Dissertation von Helmut Christmann "Ferdinand Steinbeis. Erziehung zur Arbeit am Anfang der Industrialisierung" (Stuttgart 1967). Damit sind die nachstehend verzeichneten Papiere jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Wie schon eine flüchtige Durchsicht zeigt, stellen sie eine einzigartige Quelle nicht nur für das Lebenswerk des Präsidenten von Steinbeis und die Wirtschaftsgeschichte Württembergs dar, sondern auch für die anderer deutscher Länder, ja, wenn man die großen internationalen Ausstellungen denkt, in gewissem Sinn auch Europas. Eine Übersicht ungedruckter Quellen über Steinbeis gibt Paul Siebertz in seinem vorgenannten Buch von 1952, ferner Helmut Christmann in seiner zitierten Dissertation von 1967. Hinzuweisen ist auch auf des letzteren Veröffentlichung "Ferdinand Steinbeis. Gewerbeförderer und Volkserzieher" in der Reihe "Schwäbische Lebensläufe" (Stuttgart 1970). Ludwigsburg, den 10. August 1971 gez. Dr. Uhland
Nachtrag: Die Originale zu den im Anhang dieses Findbuchs verzeichneten Xerokopien aus dem Besitz von Hans Dieter Metzger (PL 702 Bü 1204-1329) wurden von diesem 1972 größtenteils dem Staatsarchiv Ludwigsburg als Depositum unter Eigentumsvorbehalt übergeben und dem Bestand PL 3 zugewiesen. Im vorliegenden Findbuch sind bei den jeweiligen Titelaufnahmen die Signaturen in Bestand PL 3 unter "Bemerkung" im einzelnen nachgewiesen.
Ferdinand von Steinbeis (1807-1893) wurde nach einer Lehre im Hüttenwesen und Universitätsstudium 1827 Hüttenschreiber in der Hütte Ludwigstal bei Tuttlingen. 1831 wurde er zum Leiter der Fürstenbergschen Hüttenwerke berufen. 1842 übernahm er die Stelle des Generaldirektors in den Eisenwerken der Familie Stumm in Neunkirchen. 1848 wurde er Regierungsrat an der neu gegründeteten württ. Zentralstelle für Gewerbe und Handel, deren Leitung er 1856-1880 innehatte. Steinbeis etablierte Württemberg als Industrieland und gilt als "Vater" der gewerblichen Ausbildung in Württemberg.
Der Nachlass von Steinbeis wurde nach seinem Tod auf die einzelnen Zweige seiner Nachkommen verteilt. Den im vorliegenden Bestand zusammengefassten Teil erhielt das Staatsarchiv Ludwigsburg 1952 als Geschenk. Seinen Schwerpunkt bildet eine umfangreiche Korrespondenz, die alphabetisch nach Korrespondenzpartnern geordnet ist.
Ein Nachlassteil wurde 1972 unter Eigentumsvorbehalt als Bestand PL 3 im Staatsarchiv Ludwigsburg deponiert. Ein weiterer Teil befindet sich in Privatbesitz.
Vorbemerkung: Durch Vermittlung des Archivars des Bochumer Vereins, Herrn Adalbert Frensdorff in Bochum, erhielt das Staatsarchiv Ludwigsburg im April 1952 von Frau Dr. Ferdinand Steinbeis in Brannenburg am Inn (Oberbayern) als Geschenk 36 Schnellhefter mit nachgelassenen Papieren des Geheimen Rats und Präsidenten der Württ. Zentralstelle für Gewerbe und Handel, Dr. Ferdinand von Steinbeis (1807-1893) (vgl. Kanzleiakten des Staatsarchivs Ludwigsburg 1952 Qu. 259, 284, 296). Es handelte sich hierbei jedoch nur um einen Teil von Steinbeis' schriftlichem Nachlaß. Ein weiterer, etwas kleinerer Teil befindet sich im Besitz von Herrn Hans Dieter Metzger in Neuhausen auf den Fildern, Lettenstraße 73, ein dritter im Archiv der Familie Steinbeis in Degerndorf, Wendelsteinstraße 20. Wie aus Aktenvermerken hervorgeht, wurden die gesamten von Steinbeis hinterlassenen Papiere längere Zeit nach seinem Tod durch N.N. Ettinger geordnet und in nummerierte Schnellhefter eingeheftet, wobei durch die Lochung und teilweise Klammerung der Schriftstücke mancher Schaden entstand. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt scheint dann die Aufteilung des Nachlasses auf die einzelnen Zweige der Nachkommen Ferdinand von Steinbeis' erfolgt zu sein. Nach welchen Gesichtspunkten sie erfolgte, ist nicht ersichtlich. Der an das Staatsarchiv Ludwigsbug gekommene Teilbestand weist einige Lücken auf. So fehlt in der Reihe der von 1839-1892 fortlaufenden "Diversen Korrespondenzen" (alte Ordnung Nr. 71-98) der Schnellhefter Nr. 77 (1855). Ob diese Papiere in Verlust geraten oder bei den Vorbesitzern verblieben sind, ist nicht bekannt. Manuskripte von Steinbeis' Veröffentlichungen sind in dem Bestand nicht enthalten. Nach der Übernahme der Papiere durch das Staatsarchiv Ludwigsburg wurde von dem damaligen Staatsarchivrat Dr. Grube auf Grund der Aufschriften der Schnellhefter unter Beifügung von Intusvermerken über wichtige, namentlich württembergische Korrespondenten ein vorläufiges Verzeichnis gefertigt, um den wichtigen Bestand wenigstens behelfsmäßig der Benutzung zugänglich zu machen. Die Neuordnung des Bestandes E 170 (Zentralstelle für Gewerbe und Handel) im Staatsarchiv Ludwigsburg war dann der Anlaß für eine eingehende Bearbeitung des Nachlasses Steinbeis durch den Unterzeichneten in den Jahren 1968/69, da diese Papiere eine wertvolle Ergänzung zu den Akten der Zentralstelle für Gewerbe und Handel darstellen. Dabei wurden die Schriftstücke den Schnellheftern, die ein Lesen der Korrespondenzen erschwerten oder unmöglich machten, entnommen und in gewöhnliche Faszikelumschläge gelegt. Dies bot Gelegenheit, den Bestand, der bisher in die Abteilungen "Verschiedenes - Korrespondenz mit Behörden - Ausstellungen - Diverse Korrespondenzen - Rücktritt Steinbeis'" eingeteilt war, neu zu ordnen und zu gliedern. Vor allem die chronologisch angelegte Abteilung "Diverse Korrespondenzen" - sie macht weitaus die Mehrzahl der Papiere aus - wurde aufgelöst und nach Korrespondenten in alphabetischer Reihenfolge eingeteilt. Zugleich wurde der Inhalt der Schriftstücke in Stichworten angegeben, um den Bestand in seiner Reichhaltigkeit der Benützung zu erschließen, denn dadurch tritt die Bedeutung einzelner Schreiber und Schreiben erst augenfällig zutage. Es war nicht immer einfach, die Namen und Berufe der verschiedenen Korrespondenten zu entziffern und sicher zu bestimmen, doch gelang es in den meisten Fällen. Irrtümer sind freilich nicht ausgeschlossen. Nur vereinzelt fanden sich Entwürfe von Steinbeis selbst. Nach Abschluss der Arbeiten gab sich durch das freundliche Entgegenkommen von Herrn Hans Dieter Metzger, Neuhausen, die Möglichkeit, den in seinem Besitz befindlichen Teil des Nachlasses Steinbeis einzusehen und die wichtigsten Stücke davon, in erster Linie Ergänzungen zu dem verzeichneten Bestand, zu xerokopieren. Die Xerokopien wurden als Anhang dem hiesigen Bestand beigefügt. Die Originale können bei Herrn Metzger nach Voranmeldung eingesehen werden. In seinem Besitz befinden sich übrigens nochandere Erinnerungsstücke an Steinbeis und seine Familie, vor allem auch Bilder. Der Ludwigsburger Nachlassteil ist schon vor seinem Übergang an das Staatsarchiv von der Forschung benützt worden, so namentlich von Paul Siebertz für sein Buch "Ferdinand Steinbeis, ein Wegbereiter der Wirtschaft" (Stuttgart 1952), ferner für Siebertz' kürzere Darstellung in den Schwäbischen Lebensbildern III, S. 486-508 (1942) und von dem obengenannten Bochumer Werksarchivar Frensdorff. In jüngerer Zeit entstand aus den Papieren die Dissertation von Helmut Christmann "Ferdinand Steinbeis. Erziehung zur Arbeit am Anfang der Industrialisierung" (Stuttgart 1967). Damit sind die nachstehend verzeichneten Papiere jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Wie schon eine flüchtige Durchsicht zeigt, stellen sie eine einzigartige Quelle nicht nur für das Lebenswerk des Präsidenten von Steinbeis und die Wirtschaftsgeschichte Württembergs dar, sondern auch für die anderer deutscher Länder, ja, wenn man die großen internationalen Ausstellungen denkt, in gewissem Sinn auch Europas. Eine Übersicht ungedruckter Quellen über Steinbeis gibt Paul Siebertz in seinem vorgenannten Buch von 1952, ferner Helmut Christmann in seiner zitierten Dissertation von 1967. Hinzuweisen ist auch auf des letzteren Veröffentlichung "Ferdinand Steinbeis. Gewerbeförderer und Volkserzieher" in der Reihe "Schwäbische Lebensläufe" (Stuttgart 1970). Ludwigsburg, den 10. August 1971 gez. Dr. Uhland
Nachtrag: Die Originale zu den im Anhang dieses Findbuchs verzeichneten Xerokopien aus dem Besitz von Hans Dieter Metzger (PL 702 Bü 1204-1329) wurden von diesem 1972 größtenteils dem Staatsarchiv Ludwigsburg als Depositum unter Eigentumsvorbehalt übergeben und dem Bestand PL 3 zugewiesen. Im vorliegenden Findbuch sind bei den jeweiligen Titelaufnahmen die Signaturen in Bestand PL 3 unter "Bemerkung" im einzelnen nachgewiesen.
1332 Büschel (1,4 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ