1.) Der Hof und der Burgsitz, worauf früher Rudolf von Leimsfeld saß, in und vor dem Schloss Ziegenhain [Schloss in der Gemarkung Ziegenhain, Stad...
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Urk. 14, 8316
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Lüdder, Nr. 1
A I u, von Lüder sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe L >> Lu >> Lüder, von >> 1300-1499
1424 Februar 18
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der Hof und der Burgsitz, worauf früher Rudolf von Leimsfeld saß, in und vor dem Schloss Ziegenhain [Schloss in der Gemarkung Ziegenhain, Stadt Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.] mit aller Freiheit und Recht, wie andere Burgleute sie dort haben, mit Behausung, Äcker, Wiesen, Gärten und allem Zubehör; 3.) die Wüstungen Herzhausen [Wüstung in der Gemarkung Rosenthal, Gem. Rosenthal, Lkr. Waldeck-Frankenberg] und Wetzigerode [Wüstung in der Gemarkung Treysa, Stadt Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.] mit Zubehör; 4.) der Burgsitz zu Schwarzenborn [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.], worauf früher die Wacker von Landeck gesessen haben, mit Freiheiten, Pfenniggülte, Behausung, Äcker, Wiesen, Gärten und allem Zubehör, als Ziegenhainer Burglehen mit Burgsitzverpflichtung zu Ziegenhain. [Ehemals Lehen der Grafen von Ziegenhain]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hans von Lüder
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hans von Lüder
Belehnte/r: Hans von Lüder
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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