König Maximilian I. ersucht Herzog Johann V. von Sachsen-Lauenburg, der dem auf dem letzten Reichstag zu Frankfurt vom Kaiser Friedrich III. ergangenen Befeh, zur Rettung ihrer Erbländer acht zu Ross und 16 zu Fuß und für die Hälfte des Fußvolkes auf 2 Monat, monatlich für jeden Soldaten vier Gulden, das Geld auf Kreuzerhöhung nach Frankfurt und die Truppen am Matthaeustag nach Köln zu senden, nicht nachgekommen war, (weshalb sein Vater schon gegen den Herzog habe vorgehen wollen, was er noch verhindert habe) - baldigst seiner Pflicht nachzukommen. d.d. Lynntz am fünfften tag des monets novembris vierzehenhundert und im newnundachtzigisten.
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König Maximilian I. ersucht Herzog Johann V. von Sachsen-Lauenburg, der dem auf dem letzten Reichstag zu Frankfurt vom Kaiser Friedrich III. ergangenen Befeh, zur Rettung ihrer Erbländer acht zu Ross und 16 zu Fuß und für die Hälfte des Fußvolkes auf 2 Monat, monatlich für jeden Soldaten vier Gulden, das Geld auf Kreuzerhöhung nach Frankfurt und die Truppen am Matthaeustag nach Köln zu senden, nicht nachgekommen war, (weshalb sein Vater schon gegen den Herzog habe vorgehen wollen, was er noch verhindert habe) - baldigst seiner Pflicht nachzukommen. d.d. Lynntz am fünfften tag des monets novembris vierzehenhundert und im newnundachtzigisten.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 482
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1489
Enthält: Ausfertigung, Papier, mit rückseitig aufgedrücktem Siegel
Verzeichnung
1489 November 5 Linz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ