Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Herzog Christoph und Kurfürst Friedrich von der Pfalz. - Dabei: Schreiben der Bürger und Holzflößer zu Wildbad Michael Bächtlin und Joachim Vollmar an Herzog Christoph
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.137 Württemberg
Januar - April 1562
Enthält: 1562 Januar, Februar. Maßnahmen, um den Paß gegen König Philipp von Spanien durch die Graubündner zu sichern. Druck der Schmähschriften in Venedig. Päpstliche und spanische Praktiken. Notwendigkeit eines Zusammenschlusses der protestantischen Stände. Fortgang des Tridentiner Konzils. Irrung zwischen dem Bischof von Bamberg und der Stadt Nürnberg. Zeitungen. Gerüchte von Truppenwerbungen in Deutschland. Der Tag zu Bruchsal in dem Streite zwischen Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang wegen des Nachlasses des Kurfürsten Ott Heinrich soll am 22. Februar abgehalten werden
Enthält: persönliche Teilnahme des Herzogs Christoph. Herzog Christoph übersendet die Proposition, die er den Ständen des Schwäbischen Kreises wegen der römischen Praktiken vorgehalten hat. Herzog Christoph und Pfalzgraf Wolfgang bemühen sich bei Herzog Johann Friedrich dem Mittleren und bei dem Kurfürsten von Sachsen, die Einigkeit unter den Protestanten herzustellen
Enthält: Stellung des Herzogs von Sachsen und des Kurfürsten von der Pfalz zum Unterschreiben der Augsburgischen Konfession. Plan eines Kolloquiums mit den französischen Theologen. Werbung Horns beim Könige von Navarra. Niederlage der Livländer. Entlassung der Jenaer Theologen. Vorgänge in Frankreich. Rüstungen des Herzogs Erich von Braunschweig. Verhandlungen des Schwäbischen Kreistages zu Ulm über das Handhaben des Religions- und Landfriedens
Enthält: Schreiben an den Kaiser. Der Landgraf übersendet Kopien von Schreiben des Königs Philipp von Spanien an den Kurfürsten von Sachsen vom 18. Mai 1561 und des Lazarus v. Schwendi an einen kaiserlichen Rat. Anwesenheit des Wild- und Rheingrafen Johann Philipp beim Landgrafen. Reise des Grafen Günther von Schwarzburg über Marburg nach Köln und Holland. Zusammenkunft des Herzogs von Guise mit Herzog Christoph am 15. Februar in Zabern. Weitergabe von allerhand Zeitungen des Heinrich Bullinger durch den Landgrafen an Herzog Christoph. Angeblich sind 10000 Spanier nach Mailand gesandt worden. Errichtung eines Defensivbündnisses auf Grund des Religionsfriedens zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Baden, Hessen, Württemberg und einigen Grafen, Herren und Städten. Warnung an den König von Navarra. - Siehe Nr. 2824
Enthält: März. Nachrichten des Wild- und Rheingrafen Johann Philipp über Kriegswerbungen und die Stellung König Philipps zu Frankreich. Zusammenkunft des Herzogs Christoph mit Herzog Franz von Guise und seinen Brüdern, dem Kardinal Ludwig von Guise, dem Kardinal Karl von Lothringen und dem Großprior (der Malteser) Franz (von Guise) in Zabern, Verhandlungen über einen Religionsfrieden und die Werbung des v. Horn im spanischen Auftrage bei Frankreich. Nachrichten über Herzog Erich von Braunschweig
Enthält: sein Zug rheinabwärts. Reise des Lazarus v. Schwendi durch Luxemburg nach Holland. Nachrichten vom Konzil. Erlegung spanischer Gelder in Nürnberg. Herzog Christoph verwendet sich beim Landgrafen für Bächtlin und Vollmar wegen ihres ausstehenden Lohnes für den Transport von Bauholz nach Darmstadt. Mißtrauen des Landgrafen gegen die von Guise. Ablehnung des Konzils zu Trient. Ansetzen des Bruchsaler Tages für den 7. April, auf dem auch über ein Defensivbündnis auf Grund des Religionsfriedens verhandelt werden soll. Quittung des Landgrafen über die fünfte von Herzog Christoph bezahlte Rate von 5000 Gulden. (Siehe Nr. 3087 (S. 679 Anm. 1).) Der Bischof von Augsburg verbreitet eine Schrift über das Konzil und die Stellung des Papstes. Schreiben der schwäbischen Kreisstände aus Ulm an den Kaiser wegen der Kriegswerbungen. Gerüchte von einem Wahltage zu Frankfurt und einem Reichstage zu Worms. Allerhand Zeitungen. Kolloquium mit den französischen Theologen. Abfassen einer Rekusationsschrift wegen des Konzils. Briefwechsel des Landgrafen mit Herzog Heinrich von Braunschweig. Antwortschreiben Herzog Christophs an den König von Navarra. Abschied zu Bruchsal zwischen Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang wegen des Nachlasses des Kurfürsten Ott Heinrich. Der Landgraf sendet den Rat Simon Bing nach Bruchsal zu Herzog Christoph, um das Defensivbündnis zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Baden, Hessen und Anderen abzuschließen
Enthält: seine Instruktion: Bestimmung des Hauptmannes, Krankheit des Landgrafen, Höhe der Anlage, Abschluß von Verträgen mit Frankreich und England, Gewinnung der Herzöge von Sachsen. Nr. 2434
Enthält: April. Der Kardinal von Lothringen hat sich bei der Zusammenkunft in Zabern für ein Religionsgespräch in Deutschland zwischen den Katholiken und Protestanten ausgesprochen. Neue Gewalttaten des Herzogs von Guise. Herzog Christoph schreibt an den König von Navarra über die Zusammenkunft in Zabern. Der Landgraf ist den Absichten des Kardinals von Lothringen gegenüber mißtrauisch. Nachrichten aus Trient. Blutbad zu Vassy. Verhandlungen über das Abfassen einer Rekusationsschrift gegen das Konzil. Schriften Bullingers gegen Brenz wegen des Abendmahls
Enthält: Stellungnahme des Landgrafen dazu. Werbung des Ludwig v. Bar im Namen der französischen Hugenotten wegen einer Gesandtschaft der deutschen Protestanten an den König und die Königin von Frankreich
Enthält: schriftliche Antwort des Landgrafen. Angelegenheit der Flößer Bächtlin und Vollmar zu Wildbad. Allerhand Zeitungen. Gefangennahme des Hans Allemann aus Glarus. Untätigkeit der Augsburgischen Konfessionsverwandten. Reise des Landgrafen nach Gießen. Werbung des Dr. Mont (Mundt) im Auftrage der Königin von England bei Landgraf Philipp und Herzog Christoph wegen des Konzils zu Trient
Enthält: vgl. Nr. 1802. Religionsunruhen zu Landeron und in der Schweiz. Rückkehr des hessischen Dieners Klingelberger aus Paris
Enthält: der Landgraf befürwortet eine Vermittlung zwischen dem Könige von Frankreich und den Hugenotten. Reformation in Frankreich. Aufschub des geplanten Defensivbündnisses zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Baden, Hessen und Württemberg. Schreiben des Herzogs Christoph an die Königin-Mutter von Frankreich und den König von Navarra vom 15. April. Verhinderung des Zuzugs von Kriegsvolk aus Deutschland für die katholische Partei in Frankreich. Zusammenkunft der Räte in Gelnhausen
Enthält: vgl. Nr. 1305
Enthält: persönliche Teilnahme des Herzogs Christoph. Herzog Christoph übersendet die Proposition, die er den Ständen des Schwäbischen Kreises wegen der römischen Praktiken vorgehalten hat. Herzog Christoph und Pfalzgraf Wolfgang bemühen sich bei Herzog Johann Friedrich dem Mittleren und bei dem Kurfürsten von Sachsen, die Einigkeit unter den Protestanten herzustellen
Enthält: Stellung des Herzogs von Sachsen und des Kurfürsten von der Pfalz zum Unterschreiben der Augsburgischen Konfession. Plan eines Kolloquiums mit den französischen Theologen. Werbung Horns beim Könige von Navarra. Niederlage der Livländer. Entlassung der Jenaer Theologen. Vorgänge in Frankreich. Rüstungen des Herzogs Erich von Braunschweig. Verhandlungen des Schwäbischen Kreistages zu Ulm über das Handhaben des Religions- und Landfriedens
Enthält: Schreiben an den Kaiser. Der Landgraf übersendet Kopien von Schreiben des Königs Philipp von Spanien an den Kurfürsten von Sachsen vom 18. Mai 1561 und des Lazarus v. Schwendi an einen kaiserlichen Rat. Anwesenheit des Wild- und Rheingrafen Johann Philipp beim Landgrafen. Reise des Grafen Günther von Schwarzburg über Marburg nach Köln und Holland. Zusammenkunft des Herzogs von Guise mit Herzog Christoph am 15. Februar in Zabern. Weitergabe von allerhand Zeitungen des Heinrich Bullinger durch den Landgrafen an Herzog Christoph. Angeblich sind 10000 Spanier nach Mailand gesandt worden. Errichtung eines Defensivbündnisses auf Grund des Religionsfriedens zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Baden, Hessen, Württemberg und einigen Grafen, Herren und Städten. Warnung an den König von Navarra. - Siehe Nr. 2824
Enthält: März. Nachrichten des Wild- und Rheingrafen Johann Philipp über Kriegswerbungen und die Stellung König Philipps zu Frankreich. Zusammenkunft des Herzogs Christoph mit Herzog Franz von Guise und seinen Brüdern, dem Kardinal Ludwig von Guise, dem Kardinal Karl von Lothringen und dem Großprior (der Malteser) Franz (von Guise) in Zabern, Verhandlungen über einen Religionsfrieden und die Werbung des v. Horn im spanischen Auftrage bei Frankreich. Nachrichten über Herzog Erich von Braunschweig
Enthält: sein Zug rheinabwärts. Reise des Lazarus v. Schwendi durch Luxemburg nach Holland. Nachrichten vom Konzil. Erlegung spanischer Gelder in Nürnberg. Herzog Christoph verwendet sich beim Landgrafen für Bächtlin und Vollmar wegen ihres ausstehenden Lohnes für den Transport von Bauholz nach Darmstadt. Mißtrauen des Landgrafen gegen die von Guise. Ablehnung des Konzils zu Trient. Ansetzen des Bruchsaler Tages für den 7. April, auf dem auch über ein Defensivbündnis auf Grund des Religionsfriedens verhandelt werden soll. Quittung des Landgrafen über die fünfte von Herzog Christoph bezahlte Rate von 5000 Gulden. (Siehe Nr. 3087 (S. 679 Anm. 1).) Der Bischof von Augsburg verbreitet eine Schrift über das Konzil und die Stellung des Papstes. Schreiben der schwäbischen Kreisstände aus Ulm an den Kaiser wegen der Kriegswerbungen. Gerüchte von einem Wahltage zu Frankfurt und einem Reichstage zu Worms. Allerhand Zeitungen. Kolloquium mit den französischen Theologen. Abfassen einer Rekusationsschrift wegen des Konzils. Briefwechsel des Landgrafen mit Herzog Heinrich von Braunschweig. Antwortschreiben Herzog Christophs an den König von Navarra. Abschied zu Bruchsal zwischen Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang wegen des Nachlasses des Kurfürsten Ott Heinrich. Der Landgraf sendet den Rat Simon Bing nach Bruchsal zu Herzog Christoph, um das Defensivbündnis zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Baden, Hessen und Anderen abzuschließen
Enthält: seine Instruktion: Bestimmung des Hauptmannes, Krankheit des Landgrafen, Höhe der Anlage, Abschluß von Verträgen mit Frankreich und England, Gewinnung der Herzöge von Sachsen. Nr. 2434
Enthält: April. Der Kardinal von Lothringen hat sich bei der Zusammenkunft in Zabern für ein Religionsgespräch in Deutschland zwischen den Katholiken und Protestanten ausgesprochen. Neue Gewalttaten des Herzogs von Guise. Herzog Christoph schreibt an den König von Navarra über die Zusammenkunft in Zabern. Der Landgraf ist den Absichten des Kardinals von Lothringen gegenüber mißtrauisch. Nachrichten aus Trient. Blutbad zu Vassy. Verhandlungen über das Abfassen einer Rekusationsschrift gegen das Konzil. Schriften Bullingers gegen Brenz wegen des Abendmahls
Enthält: Stellungnahme des Landgrafen dazu. Werbung des Ludwig v. Bar im Namen der französischen Hugenotten wegen einer Gesandtschaft der deutschen Protestanten an den König und die Königin von Frankreich
Enthält: schriftliche Antwort des Landgrafen. Angelegenheit der Flößer Bächtlin und Vollmar zu Wildbad. Allerhand Zeitungen. Gefangennahme des Hans Allemann aus Glarus. Untätigkeit der Augsburgischen Konfessionsverwandten. Reise des Landgrafen nach Gießen. Werbung des Dr. Mont (Mundt) im Auftrage der Königin von England bei Landgraf Philipp und Herzog Christoph wegen des Konzils zu Trient
Enthält: vgl. Nr. 1802. Religionsunruhen zu Landeron und in der Schweiz. Rückkehr des hessischen Dieners Klingelberger aus Paris
Enthält: der Landgraf befürwortet eine Vermittlung zwischen dem Könige von Frankreich und den Hugenotten. Reformation in Frankreich. Aufschub des geplanten Defensivbündnisses zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Baden, Hessen und Württemberg. Schreiben des Herzogs Christoph an die Königin-Mutter von Frankreich und den König von Navarra vom 15. April. Verhinderung des Zuzugs von Kriegsvolk aus Deutschland für die katholische Partei in Frankreich. Zusammenkunft der Räte in Gelnhausen
Enthält: vgl. Nr. 1305
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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