Christian II., Kurfürst von Sachsen, belehnt Melchior von Kreutz mit Schloss, Burglehn und Stadt Frohburg und dem dahinter liegenden Hain sowie allen zugehörigen Rechten und Einnahmen, mit dem Halsgericht in der Stadt und der Mark, mit dem Halsgericht in Dorf und Feld Greifenhain, mit dem Gut Thräna mit den Dörfern, mit dem Gehölz "Die Oberprobstei", mit Vorwerk und Dorf Röthigen, mit Dorf und Rittergut Nenkersdorf. Dazu erhält er die Kollation der Pfarrstellen in Frohburg und Greifenhain. Als Mitbelehnte werden Wolf, Albrecht, Bernhardt, Georg der Ältere, Georg der Jüngere, Wolf Dietrich, Balthasar, Christoff, Alexander, Hildebrandt, Dietrich und Wolf Gangloff von Kreutz sowie die von Metzsch zu Milkau und Schönfeld genannt.
Vollständigen Titel anzeigen
Christian II., Kurfürst von Sachsen, belehnt Melchior von Kreutz mit Schloss, Burglehn und Stadt Frohburg und dem dahinter liegenden Hain sowie allen zugehörigen Rechten und Einnahmen, mit dem Halsgericht in der Stadt und der Mark, mit dem Halsgericht in Dorf und Feld Greifenhain, mit dem Gut Thräna mit den Dörfern, mit dem Gehölz "Die Oberprobstei", mit Vorwerk und Dorf Röthigen, mit Dorf und Rittergut Nenkersdorf. Dazu erhält er die Kollation der Pfarrstellen in Frohburg und Greifenhain. Als Mitbelehnte werden Wolf, Albrecht, Bernhardt, Georg der Ältere, Georg der Jüngere, Wolf Dietrich, Balthasar, Christoff, Alexander, Hildebrandt, Dietrich und Wolf Gangloff von Kreutz sowie die von Metzsch zu Milkau und Schönfeld genannt.
20383 Rittergut Frohburg, Nr. U 21 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20383 Rittergut Frohburg
20383 Rittergut Frohburg >> 01 Umfang und Wert des Gutes >> 01.1 Kauf- und Lehnsangelegenheiten des Stammguts Frohburg mit Kleineschefeld
1. November 1602
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:19 MEZ