Lienhard Gaßner, Ammann und Richter der Herrschaft Blumenegg, beurkundet Urteil in Sachen Schaffner von St. Johann zu Feldkirch namens des Adam von Schwalbach, Ritter, Komtur der Johanniter zu Tobel und Feldkirch, gegen Lorenz Felix, Kaplan der Pfründe in der Pfarrkirche auf Unser Frauen Altar zu Bludenz betreffend den Zehnten der Pfarrei Thüringen in Lafun. Der Kaplan ist Inhaber des halben Zehnten in der genannten Pfarrei und beansprucht als solcher auch den Zehnten in dem Neugereut Lafun. Dagegen fordert St. Johann die Novalien in Thüringen ausschließlich für sich. Nach Verhör ehrsamer und ehrbarer Leute sowie Einholung von Rat durch geistlich und weltliche Personen wird die Sache an das geistliche Gericht in Chur verwiesen. Inseriert: Auszüge aus Rodel und Zinsbuch des Hauses St. Johann in Feldkirch vom 11. November (Martini) 1414 betreffend Wein- und Novalienzehnt in Thüringen Stiftungsbrief des Jörg Tschütscher von Bludenz über Errichtung einer ewigen Messe auf dem Altar Unserer lieben Frau in der Kirche St. Lorenz in Bludenz mit Schenkung des halben Zehnten im Kirchspiel Thüringen, Dienstag nach St. Gallus (21. Oktober) 1466 Graf Hans von Tengen verleiht Rudolf Vogt von Riedberg den halben Zehnten in Thüringen zu rechtem Mannlehen, Donnerstag vor der Pfaffenfasnacht (12. Februar) 1439 Rudolf von Riedberg verkauft dem frommen Mann Jörg Tschütscher, Vogt in Bludenz, für 320 lb d Konstanzer Münze und Bludenzer Währung den halben Zehnten in Thüringen, Freitag nach St. Martin (16. November) 1453
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Lienhard Gaßner, Ammann und Richter der Herrschaft Blumenegg, beurkundet Urteil in Sachen Schaffner von St. Johann zu Feldkirch namens des Adam von Schwalbach, Ritter, Komtur der Johanniter zu Tobel und Feldkirch, gegen Lorenz Felix, Kaplan der Pfründe in der Pfarrkirche auf Unser Frauen Altar zu Bludenz betreffend den Zehnten der Pfarrei Thüringen in Lafun. Der Kaplan ist Inhaber des halben Zehnten in der genannten Pfarrei und beansprucht als solcher auch den Zehnten in dem Neugereut Lafun. Dagegen fordert St. Johann die Novalien in Thüringen ausschließlich für sich. Nach Verhör ehrsamer und ehrbarer Leute sowie Einholung von Rat durch geistlich und weltliche Personen wird die Sache an das geistliche Gericht in Chur verwiesen. Inseriert: Auszüge aus Rodel und Zinsbuch des Hauses St. Johann in Feldkirch vom 11. November (Martini) 1414 betreffend Wein- und Novalienzehnt in Thüringen Stiftungsbrief des Jörg Tschütscher von Bludenz über Errichtung einer ewigen Messe auf dem Altar Unserer lieben Frau in der Kirche St. Lorenz in Bludenz mit Schenkung des halben Zehnten im Kirchspiel Thüringen, Dienstag nach St. Gallus (21. Oktober) 1466 Graf Hans von Tengen verleiht Rudolf Vogt von Riedberg den halben Zehnten in Thüringen zu rechtem Mannlehen, Donnerstag vor der Pfaffenfasnacht (12. Februar) 1439 Rudolf von Riedberg verkauft dem frommen Mann Jörg Tschütscher, Vogt in Bludenz, für 320 lb d Konstanzer Münze und Bludenzer Währung den halben Zehnten in Thüringen, Freitag nach St. Martin (16. November) 1453
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 214
HSTAM Weingarten Nr. 280
HSTAM Öst. Extr. 3795
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1553 Dezember 7 (uff dornstag nach sant Anderes des heyligen zwelfpotten tag)
33,6 x 22,5, Papierlibell mit Pergamenteinband (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergamentumschlag fleckig, Siegelschnur abgerissen
Aussteller: Lienhard Gaßner, Ammann und Richter der Herrschaft Blumenegg
Empfänger: Adam von Schwalbach, Ritter, Komtur der Johanniter zu Tobel und Feldkirch
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., eingenäht
Aussteller: Lienhard Gaßner, Ammann und Richter der Herrschaft Blumenegg
Empfänger: Adam von Schwalbach, Ritter, Komtur der Johanniter zu Tobel und Feldkirch
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., eingenäht
Felix, Laurentius, Kaplan
Gaßner, Leonhard, Ammann und Richter
Riedberg, Rudolf von
Schwalbach, Adam von, Komtur
Tschütscher, Jörg
Vogt von Riedberg, Rudolf
Bludenz, Vorarlberg [A]; Altar St. Maria
Bludenz, Vorarlberg [A]; Einwohner
Bludenz, Vorarlberg [A]; Kaplan
Bludenz, Vorarlberg [A]; Pfarrkirche
Bludenz, Vorarlberg [A]; Vogt
Bludenz, Vorarlberg [A]; Währung
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Ammann
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Richter
Chur, Kt. Graubünden [CH]; Geistliches Gericht
Feldkirch, Vorarlberg [A]; Johanniterkommende
Feldkirch, Vorarlberg [A]; Johanniterkommende, Komtur
Feldkirch, Vorarlberg [A]; Johanniterkommende, Schaffner
Konstanz KN; Münze
Lafun : Thüringen, Vorarlberg [A]; Zehnt
Thüringen, Vorarlberg [A]; Kirchspiel
Thüringen, Vorarlberg [A]; Zehnt
Tobel, Kt. Thurgau [CH]; Johanniterkommende, Komtur
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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- Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden (Archival holding)
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