Im Namen der heiligen, unteilbaren Dreifaltigkeit und ewigen Gottheit wird bekannt gegeben: Zum Lob des allmächtigen Gottes und zur Mehrung der Christenheit wurden am heutigen Tag auf Befehl von Erzherzog Ferdinand [I.] von Österreich (voller Titel) durch seinen Hofmeister Bernhard Graf zu Eberstein und durch seinen Rat und Schatzmeister Gabriel Graf zu Ortenburg zwischen Gall Schütz von Eutingertal und der Jungfrau Gertrud von Alach dieser Heiratsvertrag vereinbart: Gall Schütz von Eutingertal und Gertrud von Alach sollen das Sakrament der heiligen Ehe empfangen und dieses Sakrament der Ehe im Angesicht der Kirche nach altem Brauch bestätigen. Erzherzog Ferdinand [I.] von Österreich wird Gertrud von Alach eine Ehesteuer und Heiratsgut von 500 fl rh geben, die Gall Schütz von Eutingertal mit 500 fl rh widerlegen soll, so dass sich Heiratsgut, Heimsteuer und Widerlegung auf insgesamt 1000 fl belaufen. Gall Schütz von Eutingertal soll seine Ehefrau für die 1000 fl und die von ihm freiwillig zugestandene Morgengabe von 200 fl rh und den für den Fall seines Todes ihr eingeräumten Witwensitz mit Holzversorgung nach dem Heimsteuer-, Widerlegungs- und Morgengabenrecht ausreichend versichern, versorgen und verweisen, so dass sie von jeweils 20 fl rh einen Zins von 1 fl rh erhalten wird. [Es folgen Bestimmungen über die Witwenversorgung und über die Nutznießung bzw. die Vererbung von Heiratsgut, Widerlegung und Morgengabe]. Von dieser Urkunde werden zwei gleich lautende Ausfertigungen erstellt und jeder Seite ein Exemplar übergeben.
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Im Namen der heiligen, unteilbaren Dreifaltigkeit und ewigen Gottheit wird bekannt gegeben: Zum Lob des allmächtigen Gottes und zur Mehrung der Christenheit wurden am heutigen Tag auf Befehl von Erzherzog Ferdinand [I.] von Österreich (voller Titel) durch seinen Hofmeister Bernhard Graf zu Eberstein und durch seinen Rat und Schatzmeister Gabriel Graf zu Ortenburg zwischen Gall Schütz von Eutingertal und der Jungfrau Gertrud von Alach dieser Heiratsvertrag vereinbart: Gall Schütz von Eutingertal und Gertrud von Alach sollen das Sakrament der heiligen Ehe empfangen und dieses Sakrament der Ehe im Angesicht der Kirche nach altem Brauch bestätigen. Erzherzog Ferdinand [I.] von Österreich wird Gertrud von Alach eine Ehesteuer und Heiratsgut von 500 fl rh geben, die Gall Schütz von Eutingertal mit 500 fl rh widerlegen soll, so dass sich Heiratsgut, Heimsteuer und Widerlegung auf insgesamt 1000 fl belaufen. Gall Schütz von Eutingertal soll seine Ehefrau für die 1000 fl und die von ihm freiwillig zugestandene Morgengabe von 200 fl rh und den für den Fall seines Todes ihr eingeräumten Witwensitz mit Holzversorgung nach dem Heimsteuer-, Widerlegungs- und Morgengabenrecht ausreichend versichern, versorgen und verweisen, so dass sie von jeweils 20 fl rh einen Zins von 1 fl rh erhalten wird. [Es folgen Bestimmungen über die Witwenversorgung und über die Nutznießung bzw. die Vererbung von Heiratsgut, Widerlegung und Morgengabe]. Von dieser Urkunde werden zwei gleich lautende Ausfertigungen erstellt und jeder Seite ein Exemplar übergeben.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1215
II Baisingen e 7
B.
5.
C.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1526 Januar 13
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Augsburg
Siegler: (1) Bernhard Graf zu Eberstein. - (2) Leonhart Freiherr zu Vels, erzherzoglicher Landeshauptmann an der Etsch und Burggraf zu Tirol.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel: (1) nur noch als Bruchstück erhalten.
Siegler: (1) Bernhard Graf zu Eberstein. - (2) Leonhart Freiherr zu Vels, erzherzoglicher Landeshauptmann an der Etsch und Burggraf zu Tirol.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel: (1) nur noch als Bruchstück erhalten.
Alach, von; Gertrud
Eberstein, Grafen von; Bernhard
Schütz von Eutingen; Anna, geborene von Alach
Vels, von; Leonhart
Augsburg A (Ausstellungsort)
Österreich [A]; Erzherzogtum, Hofmeister
Österreich [A]; Erzherzogtum, Landeshauptmänner
Österreich [A]; Erzherzogtum, Schatzmeister
Tirol [A]; Burggrafen
Ehe
Ehesteuer
Heimsteuer
Heiratsgüter
Heiratsverträge
Holz
Morgengaben
Widerlegungen
Witwensitze
Witwenversorgung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
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- Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden (Bestand)
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