Anna Gräfin zu Tecklenburg pp. belehnt den Andreas Pape, Jaspers Sohn, für sich und als Vormund der hinterlassenen Kinder seines Bruders Christoph Papen sowie für seinen Schwager Gert Brandiß, sowie früher Jasper Pape Lehnträger war dieser Güter samt dem Hause Koningk und anderer Güter, die jetzt Joist Pape hat, nämlich mit 3 Morgen Heuwachs bei der Mühle zu Koningk an der Werlschen Strasse gelegen, ½ des Stuven-Busches, 1 Gras Kämpchen, der sogen. Kelverkamp, dem Stockesbaums-hof und der Twiffen-Kotte zu Flercke, mit der Micken-Kotte ebendort samt einem Graskämpchen an der Koniger Heide im Amt Werle. Zeugen waren Friederich von der Horst, Droste, und Kurt Hunefeltt.
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Anna Gräfin zu Tecklenburg pp. belehnt den Andreas Pape, Jaspers Sohn, für sich und als Vormund der hinterlassenen Kinder seines Bruders Christoph Papen sowie für seinen Schwager Gert Brandiß, sowie früher Jasper Pape Lehnträger war dieser Güter samt dem Hause Koningk und anderer Güter, die jetzt Joist Pape hat, nämlich mit 3 Morgen Heuwachs bei der Mühle zu Koningk an der Werlschen Strasse gelegen, ½ des Stuven-Busches, 1 Gras Kämpchen, der sogen. Kelverkamp, dem Stockesbaums-hof und der Twiffen-Kotte zu Flercke, mit der Micken-Kotte ebendort samt einem Graskämpchen an der Koniger Heide im Amt Werle. Zeugen waren Friederich von der Horst, Droste, und Kurt Hunefeltt.
v. Papen-Koeningen, Bestand Su, Su 056
v. Papen-Koeningen, Bestand Su
v. Papen-Koeningen, Bestand Su >> 13 - Urkunden
1577 Mai 14
Enthält: Angekündigtes Siegel der Gräfin Anna hängt an. Or.Pgt.; Rückaufschrift: Nro. 333
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ