Billige Milch, ruinierte Bauern - Wer ist schuld am Preiskampf um die Milch?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160115/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
19. Mai 2016
46 Cent für einen Liter Milch beim Discounter. Billiger als manches Mineralwasser. Was die Kunden freut, treibt die Bauern in den Ruin.
Sie haben ihre Ställe modernisiert, haben rationalisiert und dafür häufig Kredite aufgenommen. Wachse oder weiche - das ist seit vielen Jahren das Credo der Bauernverbände. War alles umsonst?, fragen viele Milchbauern heute. Denn innerhalb von 18 Monaten ist der Milchpreis tief in den Keller gerutscht. Vor anderthalb Jahren zahlten Molkereien noch rund 40 Cent pro Liter, heute mancherorts nur noch 19 Cent.
Doch damit die Milchbauern halbwegs über die Runden kommen, müssten Molkereien mindestens ein Drittel mehr bezahlen, etwa 30 Cent pro Liter. Der Markt gebe das nicht her, heißt es in der Branche. Weltweit wird zu viel Milch produziert, Absatzmärkte etwa in China und Russland sind weggebrochen. Jetzt will die Bundesregierung den Milchbauern helfen: 60 bis 100 Millionen Euro als Direkthilfe sind im Gespräch. Aber ist das die Lösung?
Gast im Studio: Joachim Rukwied, Präsident des Bauernverbands Baden-Württemberg
Sie haben ihre Ställe modernisiert, haben rationalisiert und dafür häufig Kredite aufgenommen. Wachse oder weiche - das ist seit vielen Jahren das Credo der Bauernverbände. War alles umsonst?, fragen viele Milchbauern heute. Denn innerhalb von 18 Monaten ist der Milchpreis tief in den Keller gerutscht. Vor anderthalb Jahren zahlten Molkereien noch rund 40 Cent pro Liter, heute mancherorts nur noch 19 Cent.
Doch damit die Milchbauern halbwegs über die Runden kommen, müssten Molkereien mindestens ein Drittel mehr bezahlen, etwa 30 Cent pro Liter. Der Markt gebe das nicht her, heißt es in der Branche. Weltweit wird zu viel Milch produziert, Absatzmärkte etwa in China und Russland sind weggebrochen. Jetzt will die Bundesregierung den Milchbauern helfen: 60 bis 100 Millionen Euro als Direkthilfe sind im Gespräch. Aber ist das die Lösung?
Gast im Studio: Joachim Rukwied, Präsident des Bauernverbands Baden-Württemberg
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Audio-Visuelle Medien
Eichert, Christian; Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau
Schmack, Karl-Heinz; Tierarzt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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