Peter Scherer und seine Gattin Heuß (= Husa), wohnhaft zu Rychenbach, verkaufen an Dechant und Kapitel von S. Peter und Alexander zu Aschaffenburg zur Präsenz, vorbehaltlich des Rückkaufrechtes, für 12 Gulden eine Gült von 1 Malter Weizen. Als Pfand setzen sie vor dem Gericht "zu sant Johansbergk", nämlich Claß Bessenbacher, Schultheiss, Hen Scherer, Landschöffe, Peter Ruppel, Hamman Beuner, Contz Alhen, Contz Boener, Friderich Rode, Contz Schußlich, Hans German, Joan Rychenbach, Hans Bruckner, Jacob Kulman, Contz Schreiber und Philips Storck, Schöffen, ihre folgenden Güter: die grosse Wiese "by der Reichenbach", mit beiden Ende auf Hen Scherer stossend; und die Wiese "vor dem Buchwalt", mit einem Ende auf Liphart Scherer, mit dem anderen an die Riedtwiesen stossend.
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Peter Scherer und seine Gattin Heuß (= Husa), wohnhaft zu Rychenbach, verkaufen an Dechant und Kapitel von S. Peter und Alexander zu Aschaffenburg zur Präsenz, vorbehaltlich des Rückkaufrechtes, für 12 Gulden eine Gült von 1 Malter Weizen. Als Pfand setzen sie vor dem Gericht "zu sant Johansbergk", nämlich Claß Bessenbacher, Schultheiss, Hen Scherer, Landschöffe, Peter Ruppel, Hamman Beuner, Contz Alhen, Contz Boener, Friderich Rode, Contz Schußlich, Hans German, Joan Rychenbach, Hans Bruckner, Jacob Kulman, Contz Schreiber und Philips Storck, Schöffen, ihre folgenden Güter: die grosse Wiese "by der Reichenbach", mit beiden Ende auf Hen Scherer stossend; und die Wiese "vor dem Buchwalt", mit einem Ende auf Liphart Scherer, mit dem anderen an die Riedtwiesen stossend.
SSAA, StiftsA U 3257
StiftsA U Stiftsarchiv Urkunden
Stiftsarchiv Urkunden
1516 September 15
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ