Finanzminister Stratthaus unter Druck
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 D993429/120
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999 >> November 1999
Freitag, 26. November 1999
Finanzminister Gerhard Stratthaus gerät wegen der Sparkassen-Affäre weiter unter Druck. Hintergrund: Aus Untersuchungen unabhängiger Wirtschaftsprüfer, die im Auftrag der Heidelberger Sparkasse eine Sonderprüfung durchführten, geht hervor, daß Stratthaus früh von Unregelmäßigkeiten bei der Bezirkssparkasse Schwetzingen wußte, aber nicht eingegriffen hatte. Stratthaus war vor seiner Berufung ins Ministeramt Oberbürgermeister von Schwetzingen und Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse.
Die SPD wirft ihm zusätzlich die mißbräuchliche Verwendung von Sparkassengeldern vor. Die Sparkasse Schwetzingen soll die Kosten für einen Festakt zu Ehren des damaligen Oberbürgermeisters Stratthaus beglichen haben.
Die SPD wirft ihm zusätzlich die mißbräuchliche Verwendung von Sparkassengeldern vor. Die Sparkasse Schwetzingen soll die Kosten für einen Festakt zu Ehren des damaligen Oberbürgermeisters Stratthaus beglichen haben.
SWR 4
0:04:15; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Schwetzingen HD
Bank: Sparkasse
Landesregierung: Finanzminister
Partei; SPD
Rücktritt
Skandal: Sparkassen-Affäre
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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