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Rechtsstreit zwischen Anna Rodt, geborene von Weiters, einerseits und den Junkern Conrad und Gottfried von Selbach genannt Quadfasel wegen verkaufter Güter zu Wilden und zu Würgendorf und ausstehender Zahlungen
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Rechtsstreit zwischen Anna Rodt, geborene von Weiters, einerseits und den Junkern Conrad und Gottfried von Selbach genannt Quadfasel wegen verkaufter Güter zu Wilden und zu Würgendorf und ausstehender Zahlungen
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.10. Familie von Selbach
1593-1612
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift eines Testaments des Philipp Rodt zu Marburg vom 02.06.1593; Eröffnung des Testaments des Philipp Rodt zu Marburg durch die Exekutoren Johann Wilhelm Schulz zu Holzhausen und Johann Gottfried vom Stein (17.01.1599); Korrespondenzen der Dillenburger Kanzlei wegen diverser Suppliken der Erben des Philipp Rodt und ihnen zustehender Güter und Zehnten (1599-1612); Abschrift eines Vertrags zwischen den Kindern des Philipp Rodt und deren Vormündern über die Rodtischen Güter vom 08.06.1602; Abschrift eines Befehls der Grafen Johann VI. zu Nassau-Dillenburg und Heinrich IV. zu Sayn an die Junker Conrad und Gottfried von Selbach genannt Quadfasel wegen der Rodtischen Güter und Pensionszahlungen (21.08.1606); Erhebung von Ansprüchen der Vormünder Hans Otto von Irmtraut und Hermann Weigel, hinterlassene Kinder des Wilhelm von Irmtraut, auf die Rodtischen Güter. Korrespondenten u.a.: Philipp Rodtt (Marburg), Johann Wilhelm Schulz (Holzhausen), Johann Gottfried vom Stein, Gernandt von Schwalbach, Elisabeth von Irmtraut geborene Rodt, Anna von Irmtraut geborene Rodt, Georg Rodt (Marburg), Johann Jost von Weiters zu Wäldershausen, Hans Otto von Irmtraut, Hermann Weigel, Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Georg Philipp von Irmtraut (Zeppenfeld), Antonius Wambach (Vallendar), Conrad Philipp von Selbach genannt Quadfasel, Gottfried von Selbach genannt Quadfasel, Johannes Kampffer (Dillenburg), Dr. Johann Goedderus (Marburg).
106 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.