Streitigkeiten des Klosters Schöntal mit den Herren von Berlichingen um die Jagdrechte auf Gemarkung Oberkessach
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 503 II Bü 683
B 503 II Bü 355-357
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 503 II Schöntal, Zisterzienserkloster: Akten
Schöntal, Zisterzienserkloster: Akten >> 7. RECHTE UND BESITZ DES KLOSTERS >> 7.2 Güterbewirtschaftung >> 7.2.3 Forst und Wald, Viehtrieb und Jagd
1582-1614, 1648-1712
Enthält u.a.: Klage des Hans Jörg von Berlichingen beim Reichskammergericht wegen der Pfändung von Hasengarn und Federzeug und kaiserliches Mandat gegen das Kloster, 1589; Zeugenverhör zu den Gewalttätigkeiten des Melchior Reinhard von Berlichingen gegen Bewohner von Oberkessach, 1614; Erlaubnis des Klosters zum Lerchenfang und der Jagd in Oberkessach und benachbarten Orten für Reinhard von Berlichingen bei Besuch seines Schwiegersohns Hans Zobel von Giebelstadt
1 Bü
Archivale
Berlichingen; Hans Jörg von
Berlichingen; Melchior Reinhard von
Zobel von Giebelstadt; Hans
Oberkessach : Schöntal KÜN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:52 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Schöntal, Zisterzienserkloster: Akten (Bestand)
- 7. RECHTE UND BESITZ DES KLOSTERS (Gliederung)
- 7.2 Güterbewirtschaftung (Gliederung)
- 7.2.3 Forst und Wald, Viehtrieb und Jagd (Gliederung)