Herzog August von Sachsen-Lauenburg, der trotz der Kriegsjahre den Zoll zu Lüneburg, den Hof Abbendorf, Gut Tüschenbek, Kulpin, Amt Neuhaus, und besonders den Hof Vergunne daselbst von den Bülows, Anker, Amt Schwarzenbek, die Daldorfer Ländereien bei Lauenburg für gen. Summe frei gemacht, dazu von Gebhard Schack zu Gülzow und Wendewisch, 11 Bauern über der Elbe zum Amt Lauenburg gebracht, verschreibt mit Einwilligung seiner Brüder Julius Heinrich, Franz Karl und Franz Heinrich seinen Töchtern Anna Elisabeth und Sibylle Hedwig, solange sie nicht heiraten, nachdem er durch seinen Landräte Joachim Werner von Wittorf, Berthold Heinrich Lützow und Hieronymus Schultze ihnen hat Possession anweisen lassen, den Hof Tüschenbek mit dem Flecken Gribnaw, Groß Sarau, Hof Klempau mit den zugehörigen Dorfschaften, Gut Kulpin mit Köthel, Talkau, Fuhlenhagen und Mühlenrade und den Lüneburger Salzzoll. d.d. Ratzeburgh Dinstags nach Philippi Jacobi den anden Maij 1648.
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Herzog August von Sachsen-Lauenburg, der trotz der Kriegsjahre den Zoll zu Lüneburg, den Hof Abbendorf, Gut Tüschenbek, Kulpin, Amt Neuhaus, und besonders den Hof Vergunne daselbst von den Bülows, Anker, Amt Schwarzenbek, die Daldorfer Ländereien bei Lauenburg für gen. Summe frei gemacht, dazu von Gebhard Schack zu Gülzow und Wendewisch, 11 Bauern über der Elbe zum Amt Lauenburg gebracht, verschreibt mit Einwilligung seiner Brüder Julius Heinrich, Franz Karl und Franz Heinrich seinen Töchtern Anna Elisabeth und Sibylle Hedwig, solange sie nicht heiraten, nachdem er durch seinen Landräte Joachim Werner von Wittorf, Berthold Heinrich Lützow und Hieronymus Schultze ihnen hat Possession anweisen lassen, den Hof Tüschenbek mit dem Flecken Gribnaw, Groß Sarau, Hof Klempau mit den zugehörigen Dorfschaften, Gut Kulpin mit Köthel, Talkau, Fuhlenhagen und Mühlenrade und den Lüneburger Salzzoll. d.d. Ratzeburgh Dinstags nach Philippi Jacobi den anden Maij 1648.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 994
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1648
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit an einer Schnur angehängtem Siegel und eigenhändiger Unterschrift des Herzogs
Verzeichnung
1648 Mai 2 Ratzeburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ