Herzog Heinrich II. von Braunschweig-Lüneburg schreibt König Sigismund, dass er auf sein Geheiß mit der zu Grünberg im Land Hessen von Thomas von Modliede am Fronleichnamstag empfangenen Zitation sofort nach Lüneburg geritten ist, und sie dort auf dem Rathaus dem Herzog Erich V. von Sachsen-Lauenburg in Gegenwart von Boldwin von Wenden, Abt zu St. Michaelis binnen Lüneburg, Bertram, Propst zu Ebstorf, Meister Johannes Steinberg und Meister Dietrich Geinsen, Domherren zu Hamburg, Heinrich Hertogen, Heinrich Schack, Manneken von Estorf, Hermann Doring, Johannes von Otbernshusen, Heinrich von Boltzem, Albrecht Wulf, Johannes von Embern sowie Heinrich Vischkulen, Heinrich Beeren und Johannes Schellepepper, Bürgermeister zu Lüneburg, und anderer übergeben hat. d.d. Luneborch am mandage sante Albani des hilgen mertelers dach dusent veerhundert in deme achte und twintegesten jare.
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Herzog Heinrich II. von Braunschweig-Lüneburg schreibt König Sigismund, dass er auf sein Geheiß mit der zu Grünberg im Land Hessen von Thomas von Modliede am Fronleichnamstag empfangenen Zitation sofort nach Lüneburg geritten ist, und sie dort auf dem Rathaus dem Herzog Erich V. von Sachsen-Lauenburg in Gegenwart von Boldwin von Wenden, Abt zu St. Michaelis binnen Lüneburg, Bertram, Propst zu Ebstorf, Meister Johannes Steinberg und Meister Dietrich Geinsen, Domherren zu Hamburg, Heinrich Hertogen, Heinrich Schack, Manneken von Estorf, Hermann Doring, Johannes von Otbernshusen, Heinrich von Boltzem, Albrecht Wulf, Johannes von Embern sowie Heinrich Vischkulen, Heinrich Beeren und Johannes Schellepepper, Bürgermeister zu Lüneburg, und anderer übergeben hat. d.d. Luneborch am mandage sante Albani des hilgen mertelers dach dusent veerhundert in deme achte und twintegesten jare.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 284
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1428
Enthält: Ausfertigung, Pergament, das früher angehängte in der Legende etwas beschädigte Siegel des Ausstellers liegt bei
Verzeichnung
1428 Juni 21 Lüneburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:59 MEZ