Strafverfahren (nach SMAD-Befehl 201; Kontrollrats-Gesetz Nr. 10; Kontrollrats-Direktiven Nr. 24 und Nr. 38) gegen den Kaufmann und Mitinhaber der Fa. Otto Löffler, Wäschefabrik, Ellefeld/V., GERHARD Otto Löffler und 1 weitere Person wegen wirtschaftlichen Nutznießertums (Rüstungsaufträge) und wegen politischer Tätigkeiten
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39074 NS-Archiv des MfS, Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt (Objekt 14), Nr. Obj. 14 ZA 54/0264 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: ZA/264.- 5-1-4/524/48/201.- 5-1-4/29/49/201.- K St Ks 105/49.- 13 k 49/49.- Aufs 155/49.- Karton: 31296
39074 NS-Archiv des MfS, Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt (Objekt 14)
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1942 - 1943, 1945, 1948 - 1950
Enthält u. a.: Ermittlungen gegen den Kaufmann Alfred Edmund Löffler (Teilhaber der Fa. Otto Löffler, Wäschefabrik, Ellefeld/V.), geb. 4.5.1896.
Enthält auch: Informationen über den Einsatz von Fremdarbeitern in der Wäschefabrik Otto Löffler.- Übersicht für 1936-1948 über Umsätze, Wehrmachtsfertigungen und Gewinne der Fa. Wäschefabrik Ellefeld/V. sowie Informationen über das Rüstungsprogramm für 1943.- Bilanzübersichten der Fa. Otto Löffler für 1937-1944 sowie Bilanz per 31. Dezember 1948.- Abschrift des Grundbuches von Ellefeld/V., Band X, Blatt 440 und 442 sowie Band XIII, Blatt 660, vom April 1949.
Enthält auch: Informationen über den Einsatz von Fremdarbeitern in der Wäschefabrik Otto Löffler.- Übersicht für 1936-1948 über Umsätze, Wehrmachtsfertigungen und Gewinne der Fa. Wäschefabrik Ellefeld/V. sowie Informationen über das Rüstungsprogramm für 1943.- Bilanzübersichten der Fa. Otto Löffler für 1937-1944 sowie Bilanz per 31. Dezember 1948.- Abschrift des Grundbuches von Ellefeld/V., Band X, Blatt 440 und 442 sowie Band XIII, Blatt 660, vom April 1949.
vgl. Feld Edition
Sonstiges
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:35 MEZ