Graf Gerhard III. von Holstein-Rendsburg, Vormund des Königs Waldemar von Dänemark, schenkt in Gemeinschaft mit seinem Verwandten Graf Johann III. von Holstein-Plön dem Kloster Neumünster(-Bordesholm) wegen seiner bedrängten Lage das Patronatsrecht über die Pfarrkirchen in Kiel mit allen Einkünften. Zeugen: Doso Bloc, Detlev von Wensin, Nikolaus von Krummendiek, Hartwig von Reventlow und Johann von Schlamersdorf, Ritter. Christoph, Domherr zu Hamburg, Priester Johannes, Pfarrer zu Neustadt. d.d. 1326, in assumptione beate Marie virginis.
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Graf Gerhard III. von Holstein-Rendsburg, Vormund des Königs Waldemar von Dänemark, schenkt in Gemeinschaft mit seinem Verwandten Graf Johann III. von Holstein-Plön dem Kloster Neumünster(-Bordesholm) wegen seiner bedrängten Lage das Patronatsrecht über die Pfarrkirchen in Kiel mit allen Einkünften. Zeugen: Doso Bloc, Detlev von Wensin, Nikolaus von Krummendiek, Hartwig von Reventlow und Johann von Schlamersdorf, Ritter. Christoph, Domherr zu Hamburg, Priester Johannes, Pfarrer zu Neustadt. d.d. 1326, in assumptione beate Marie virginis.
LASH, Urk.-Abt. 116 Nr. 15
Urk.-Abt. 116 Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm: Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm
Urk.-Abt. 116 Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm: Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm >> 1 Urkunden
1326
Enthält: Ausfertigung, Pergament, Latein, das Siegel fehlt
Verzeichnung
1326 August 15
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:59 MEZ