F 54 - Zeche Hansa (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> F - Firmen
1916-1924
Firmensitz: Dortmund-Huckarde Branche: Steinkohlenbergbau Die Zeche Hansa ist von der 1855 gegründeten Dortmunder Bergbau-und Hütten-AG angelegt worden, ein gemischtes Unternehmen, dem auch die Dortmunder Union ihre Entstehung verdankt. 1856 Abteufbeginn für den ersten Schacht 1859 Einstellung des Abteufens wegen starker Wasserzuflüsse 1862 Zwangsversteigerung und Übergang auf die Kommanditgesellschaft auf Aktien Dortmunder Hütte 1866 Verkauf an die Preußische Bergwerks- und Hütten-AG 1869 Aufnahme der Förderung 1877 Konkurs, Verkauf an den Westfälischen Grubenverein 1889 Erwerb durch die Gelsenkirchener Bergwerks-A.-G. (GBAG) 1926 Einbringung in die Vereinigte Stahlwerke AG 1953 Neuordnung der GBAG: Bildung der Hansa Bergbau AG mit den Zechen Hansa/Westhausen und Adolf v. Hansemann 1969 Einbringung in die Ruhrkohle AG 1977 Umstellung der Zeche Hansa auf hydromechanische Gewinnung und hydraulische Förderung 1980 Stillegung der Zeche Hansa 5 Kartons Unterlagen zur Stillegung der Zeche Adolf v. Hansemann; Ausarbeitungen, Vorträge etc. zu den Zechen Germania, Hansa und Adolf v. Hansemann sowie über Studienreisen und Rationalisierungsfragen; Zeitungsausschnitte zur Gründung der Ruhrkohle AG und zur geplanten Stillegung der Zeche Hansa 1967-1968. Darin: Eintrittskarten zur Generalversammlung und Versicherungsunterlagen der Bergbau- und Hütten-Aktien-Gesellschaft Friedrichshütte, Herdorf (1916, 1921-1924)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ