N. N. (E)
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20 Blatt 17
XP
XP >> 2. Stammbucheinträge
um 1812
enthaelt: 1. [Vorderseite]: Laß den Becher übersprudeln er zeuget doch vom // besten Wein // der brave Bursch läßt sich nicht hudeln // Frey muß der edle Jüngling seyn!
2. [Rückseite:] Ich lerne dich zuerst im Collegium bey [Professor Georg Friedrich] Hildebrandt // kennen - doch zuerst am ersten Abende meines Hierseyns schon // bekomme ich eine gute Meinung von dir, als du mit Stein sprichst // der mir sagt, daß du M. seyst - Fahrt nach Vorchheim zu
3. [Vorderseite:] Auch uns, geliebter Tröger, reißt das eiserne Schicksal ge- // waltsam auseinander uns, die der Freundschaft und // ächten Bruderliebe so feste Bande innigst umschlingt. // In wachen Verhältnissen und von vielen Seiten hatten // wir Gelegenheit uns kennen zu lernen und dieß war // es, was unser beyder Herzen noch inniger einigte. // Stets wird das Andenken an dich in meiner Seele // nie ersterben und ewig unvergeßlich werden
[Rückseite:] mir die mit dir verlebten Augenblicke seyn. Wir // suchten uns schon in unserem akademischen Leben durch // Erfüllung unserer allseitigen Pflichten einander noch // achtungswerther zu machen, auch in unserem zu- // künftigen bürgerlichen sey es unsre heiligste Pflicht // stets das zu seyn, was wir als Br[üder] seyn sollen. // Mögten wir stets dem Wahren, Schönen u[nd] Guten // nachstreben, gewieß dann wird uns das höchste // Glück des Sterblichen, innere Zufriedenheit, nie fehlen.
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2. [Rückseite:] Ich lerne dich zuerst im Collegium bey [Professor Georg Friedrich] Hildebrandt // kennen - doch zuerst am ersten Abende meines Hierseyns schon // bekomme ich eine gute Meinung von dir, als du mit Stein sprichst // der mir sagt, daß du M. seyst - Fahrt nach Vorchheim zu
3. [Vorderseite:] Auch uns, geliebter Tröger, reißt das eiserne Schicksal ge- // waltsam auseinander uns, die der Freundschaft und // ächten Bruderliebe so feste Bande innigst umschlingt. // In wachen Verhältnissen und von vielen Seiten hatten // wir Gelegenheit uns kennen zu lernen und dieß war // es, was unser beyder Herzen noch inniger einigte. // Stets wird das Andenken an dich in meiner Seele // nie ersterben und ewig unvergeßlich werden
[Rückseite:] mir die mit dir verlebten Augenblicke seyn. Wir // suchten uns schon in unserem akademischen Leben durch // Erfüllung unserer allseitigen Pflichten einander noch // achtungswerther zu machen, auch in unserem zu- // künftigen bürgerlichen sey es unsre heiligste Pflicht // stets das zu seyn, was wir als Br[üder] seyn sollen. // Mögten wir stets dem Wahren, Schönen u[nd] Guten // nachstreben, gewieß dann wird uns das höchste // Glück des Sterblichen, innere Zufriedenheit, nie fehlen.
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Sachakte
Hildebrandt, Georg Friedrich
Tröger, Friedrich Christian Ernst (H)
Forchheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:30 MESZ