Unterrichtung Adolf Hitlers über wichtige Vorkommnisse, Maßnahmen und Pläne im Bereich der Justiz
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BArch R 3001/24089
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BArch R 3001 Reichsjustizministerium
Reichsjustizministerium >> R 3001 Reichsjustizministerium Generalakten, Teil II >> Hauptgebiet 3: Zivilrecht und Zivilrechtsgang, u.a. Gerichtsverfassung >> Gerichtsverfassung >> Justizverwaltung
Mai 1942 - Febr. 1945
Enthält u.a.:
Führerinformationen Nr. 1-35, 37-65, 67-79, 81-188, 190, 191, v.a. schwebende Strafverfahren und vollzogene Todesurteile;
Nr. 1: Übernahme der Opel-Werke in die Verwaltung des Reichskommissars, für die Behandlung feindlichen Vermögens;
Nr. 5: Einführung der Gefängnisstrafe auf unbestimmte Dauer für Jugendliche;
Nr. 8: Hungerstreik des Juden Herschel Feibl Grünspan (Grynszpan);
Nr. 12: Erteilung von Ausübungsrechten für Patente und Urheberrechte britischer Inhaber, u.a. des Verbreitungsrechts an der IV. Symphonie von Anton Dvorak;
Nr. 21: Einführung der Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter;
Nr. 24: Statistik der von Jan. bis Apr. 1942 im Deutschen Reich von Gerichten gefällten Todesurteile;
Nr. 27: Schadensersatzansprüche von Wehrmachtsangehörigen, Beamten, Angestellten und Arbeitern im öffentlichen Dienst bei Dienstunfällen;
Nr. 28: Strengere Bestrafung kommunistischen Hochverrats während des Krieges, v.a. Todesstrafe;
Nr. 29: Todesstrafe für Vorbereitung zum Landesverrat und rückwirkende Anwendung der strengen Strafbestimmungen der nationalsozialistischen Gesetze gegen den Landesverrat;
Nr. 34: Überstellung von 2000 Strafgefangenen aus dem Emsland nach Norwegen sowie bisheriges Ergebnis der geleisteten Arbeit der Häftlinge des Justizstrafvollzugs im Emsland;
Nr. 45: Ansteigen der Jugendkriminalität;
Nr. 51: Verurteilung des Vorstandsmitgliedes der Emigrantenvereinigung "Österreichische Liga", Karl Georg Graf Stürgkh, zum Tode durch den VGH;
Nr. 55: Heimtückische Äußerungen in Berufung auf Hirtenbriefe des Bischofs Graf Galen;
Nr. 60: Behauptung des Juden Herschel Feibel Grünspan (Grynszpan) über gleichgeschlechtliche Beziehungen zu Ernst vom Rath;
Nr. 64: Ermittlungsverfahren im Bereich des GStA in Hamm gegen 300 Personen wegen der Wiedererrichtung aufgelöster katholischer Jugendkampfbünde;
Nr. 73: Verurteilung des früheren Ministerpräsidenten der Protektoratsregierung Rudolf Beran durch den VGH;
Nr. 76: Verurteilung des Fuhrunternehmers Schweitzer zum Tode, wegen Zersetzung der Wehrkraft, durch das SG Berlin am 19. Mai 1942;
Nr. 84: Statistik der im 1. Halbjahr 1942 im RJM vorgelegten Todesurteile;
Nr. 95: Verhinderung der Rechtsmitteleinlegung von Juden gegen Strafurteile deutscher Gerichte;
Nr. 130: Ermittlungsverfahren des ORA beim VGH gegen leitende Persönlichkeiten des Volkswagenwerkes;
Nr. 132: Auflösung des OLG Marienwerder;
Nr. 140: Statistik der vom 1. Juli bis zum 30. Sept. 1942 ausgesprochenen Verurteilungen;
Nr. 141: Verurteilung des belgischen Saboteurs und Spions Félicien Moreau zum Tode durch das Urteil des SG Essen vom 5. Okt. 1942;
Nr. 145-146: Statistik der vom Sept. bis zum Dez. 1942 im RJM vorgelegten Todesurteile;
Nr. 148: Verurteilung des Gauamtsleiters der NSV in Berlin, Richard Mähler, wegen Untreue und passiver Bestechung durch das SG Berlin am 11. Jan. 1943;
Nr. 149: Verurteilung des Kommunisten Harry Tack zum Tode, wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes an einem Hitlerjungen, durch das SG Berlin am 14. Jan. 1943;
Nr. 151: Verurteilung des Kunstmalers, Berichterstatters und Emigranten Max Prinz zu Hohenlohe-Langenburg zum Tode, wegen Vorbereitung zum Hochverrat, durch den VGH;
Nr. 152: Verurteilung von Louis Biese zum Tode, wegen landesverräterischer Feindbegünstigung, durch den VGH am 13. Jan. 1943.- Hinrichtung am 14. Jan. 1943;
Nr. 153: Statistik der im Jan. und Febr. 1943 im RJM vorgelegten Todesurteile;
Nr. 157: Verurteilung des ehemaligen Organisationsleiters und Geschäftsführers der Memelländischen Volkspartei Theodor Hertel durch den VGH zum Tode, wegen Spionage für den litauischen Nachrichtendienst;
Nr. 159: Verurteilung des Amtsleiters von Stechow aus Berlin wegen fahrlässigen Landesverrats und Heimtückevergehens durch den VGH;
Nr. 162: Verurteilung des "gefährlichen Gewohnheitsverbrechers" Willy Dummer zum Tode durch das SG Stettin;
Nr. 163: Verurteilung des Otto Krey als Kriegswirtschaftsverbrecher und Volksschädling zum Tode durch das SG Stettin;
Nr. 164: Verurteilung von 158 Norwegern wegen Feindbegünstigung durch das SG Kiel.- Versuchte Flucht aus den besetzten norwegischen Gebieten über Schweden nach England;
Nr. 167: Ermittlungsverfahren des ORA beim VGH gegen den schwedischen Kapitän Thingberg wegen Beiseiteschaffung von Wehrmitteln;
Nr. 170: Ermittlungsverfahren gegen den Generalkonsul im Auswärtigen Amt Dr. Theodor Auer;
Nr. 172: Verurteilung des Kapitäns zur See a.D. Günter Paschen aus Flensburg zum Tode wegen Feindbegünstigung und Zersetzung der Wehrkraft durch den VGH vom 18. Okt. 1942;
Nr. 173: Verurteilung des katholischen Geistlichen und Gründers des Weltfriedensbundes vom Weißen Kreuz Dr. Max Metzger zum Tode durch den VGH am 14. Okt. 1943, wegen Feindbegünstigung;
Nr. 175: Ermittlungsverfahren vor dem ORA beim VGH gegen den Präsidenten der Gauwirtschaftskammer des Gaues Moselland Franz Duhr wegen Zersetzung der Wehrkraft und Freispruch durch Urteil des VGH vom 28. Febr. 1944 (Nr. 179);
Nr. 177: Verurteilung des früheren Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Max Sievers zum Tode wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung durch den VGH;
Nr. 181: Verurteilung des früheren Referenten für Außenpolitik im OKW Dr. Otto Kiep zum Tode wegen Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung durch den VGH;
Nr. 183: Anzeige gegen den Generalinspekteur des Werkdienstes "Ukraine" und des angeblichen technischen Leiters des gesamten Ostwallbaues Richard Fiedler wegen Freiheitsberaubung;
Nr. 188: Erbscheinerteilung an Angehörige des Hauses Romanow als Erben des letzten Zaren und Beantragung von dessen Einziehung durch Frau Tschaikowski, angebliche Großfürstin Anastasia;
Nr. 190: Ermittlungsverfahren vor dem ORA beim VGH gegen in der Sowjetunion im Nationalkomitee und im Bund Deutscher Offiziere tätig gewesene Wehrmachtsangehörige;
Nr. 191: Anklageerhebung durch den ORA beim VGH gegen Emanuel Herzog zu Sachsen wegen Wehrkraftzersetzung und Rundfunkverbrechens
Führerinformationen Nr. 1-35, 37-65, 67-79, 81-188, 190, 191, v.a. schwebende Strafverfahren und vollzogene Todesurteile;
Nr. 1: Übernahme der Opel-Werke in die Verwaltung des Reichskommissars, für die Behandlung feindlichen Vermögens;
Nr. 5: Einführung der Gefängnisstrafe auf unbestimmte Dauer für Jugendliche;
Nr. 8: Hungerstreik des Juden Herschel Feibl Grünspan (Grynszpan);
Nr. 12: Erteilung von Ausübungsrechten für Patente und Urheberrechte britischer Inhaber, u.a. des Verbreitungsrechts an der IV. Symphonie von Anton Dvorak;
Nr. 21: Einführung der Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter;
Nr. 24: Statistik der von Jan. bis Apr. 1942 im Deutschen Reich von Gerichten gefällten Todesurteile;
Nr. 27: Schadensersatzansprüche von Wehrmachtsangehörigen, Beamten, Angestellten und Arbeitern im öffentlichen Dienst bei Dienstunfällen;
Nr. 28: Strengere Bestrafung kommunistischen Hochverrats während des Krieges, v.a. Todesstrafe;
Nr. 29: Todesstrafe für Vorbereitung zum Landesverrat und rückwirkende Anwendung der strengen Strafbestimmungen der nationalsozialistischen Gesetze gegen den Landesverrat;
Nr. 34: Überstellung von 2000 Strafgefangenen aus dem Emsland nach Norwegen sowie bisheriges Ergebnis der geleisteten Arbeit der Häftlinge des Justizstrafvollzugs im Emsland;
Nr. 45: Ansteigen der Jugendkriminalität;
Nr. 51: Verurteilung des Vorstandsmitgliedes der Emigrantenvereinigung "Österreichische Liga", Karl Georg Graf Stürgkh, zum Tode durch den VGH;
Nr. 55: Heimtückische Äußerungen in Berufung auf Hirtenbriefe des Bischofs Graf Galen;
Nr. 60: Behauptung des Juden Herschel Feibel Grünspan (Grynszpan) über gleichgeschlechtliche Beziehungen zu Ernst vom Rath;
Nr. 64: Ermittlungsverfahren im Bereich des GStA in Hamm gegen 300 Personen wegen der Wiedererrichtung aufgelöster katholischer Jugendkampfbünde;
Nr. 73: Verurteilung des früheren Ministerpräsidenten der Protektoratsregierung Rudolf Beran durch den VGH;
Nr. 76: Verurteilung des Fuhrunternehmers Schweitzer zum Tode, wegen Zersetzung der Wehrkraft, durch das SG Berlin am 19. Mai 1942;
Nr. 84: Statistik der im 1. Halbjahr 1942 im RJM vorgelegten Todesurteile;
Nr. 95: Verhinderung der Rechtsmitteleinlegung von Juden gegen Strafurteile deutscher Gerichte;
Nr. 130: Ermittlungsverfahren des ORA beim VGH gegen leitende Persönlichkeiten des Volkswagenwerkes;
Nr. 132: Auflösung des OLG Marienwerder;
Nr. 140: Statistik der vom 1. Juli bis zum 30. Sept. 1942 ausgesprochenen Verurteilungen;
Nr. 141: Verurteilung des belgischen Saboteurs und Spions Félicien Moreau zum Tode durch das Urteil des SG Essen vom 5. Okt. 1942;
Nr. 145-146: Statistik der vom Sept. bis zum Dez. 1942 im RJM vorgelegten Todesurteile;
Nr. 148: Verurteilung des Gauamtsleiters der NSV in Berlin, Richard Mähler, wegen Untreue und passiver Bestechung durch das SG Berlin am 11. Jan. 1943;
Nr. 149: Verurteilung des Kommunisten Harry Tack zum Tode, wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes an einem Hitlerjungen, durch das SG Berlin am 14. Jan. 1943;
Nr. 151: Verurteilung des Kunstmalers, Berichterstatters und Emigranten Max Prinz zu Hohenlohe-Langenburg zum Tode, wegen Vorbereitung zum Hochverrat, durch den VGH;
Nr. 152: Verurteilung von Louis Biese zum Tode, wegen landesverräterischer Feindbegünstigung, durch den VGH am 13. Jan. 1943.- Hinrichtung am 14. Jan. 1943;
Nr. 153: Statistik der im Jan. und Febr. 1943 im RJM vorgelegten Todesurteile;
Nr. 157: Verurteilung des ehemaligen Organisationsleiters und Geschäftsführers der Memelländischen Volkspartei Theodor Hertel durch den VGH zum Tode, wegen Spionage für den litauischen Nachrichtendienst;
Nr. 159: Verurteilung des Amtsleiters von Stechow aus Berlin wegen fahrlässigen Landesverrats und Heimtückevergehens durch den VGH;
Nr. 162: Verurteilung des "gefährlichen Gewohnheitsverbrechers" Willy Dummer zum Tode durch das SG Stettin;
Nr. 163: Verurteilung des Otto Krey als Kriegswirtschaftsverbrecher und Volksschädling zum Tode durch das SG Stettin;
Nr. 164: Verurteilung von 158 Norwegern wegen Feindbegünstigung durch das SG Kiel.- Versuchte Flucht aus den besetzten norwegischen Gebieten über Schweden nach England;
Nr. 167: Ermittlungsverfahren des ORA beim VGH gegen den schwedischen Kapitän Thingberg wegen Beiseiteschaffung von Wehrmitteln;
Nr. 170: Ermittlungsverfahren gegen den Generalkonsul im Auswärtigen Amt Dr. Theodor Auer;
Nr. 172: Verurteilung des Kapitäns zur See a.D. Günter Paschen aus Flensburg zum Tode wegen Feindbegünstigung und Zersetzung der Wehrkraft durch den VGH vom 18. Okt. 1942;
Nr. 173: Verurteilung des katholischen Geistlichen und Gründers des Weltfriedensbundes vom Weißen Kreuz Dr. Max Metzger zum Tode durch den VGH am 14. Okt. 1943, wegen Feindbegünstigung;
Nr. 175: Ermittlungsverfahren vor dem ORA beim VGH gegen den Präsidenten der Gauwirtschaftskammer des Gaues Moselland Franz Duhr wegen Zersetzung der Wehrkraft und Freispruch durch Urteil des VGH vom 28. Febr. 1944 (Nr. 179);
Nr. 177: Verurteilung des früheren Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Max Sievers zum Tode wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung durch den VGH;
Nr. 181: Verurteilung des früheren Referenten für Außenpolitik im OKW Dr. Otto Kiep zum Tode wegen Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung durch den VGH;
Nr. 183: Anzeige gegen den Generalinspekteur des Werkdienstes "Ukraine" und des angeblichen technischen Leiters des gesamten Ostwallbaues Richard Fiedler wegen Freiheitsberaubung;
Nr. 188: Erbscheinerteilung an Angehörige des Hauses Romanow als Erben des letzten Zaren und Beantragung von dessen Einziehung durch Frau Tschaikowski, angebliche Großfürstin Anastasia;
Nr. 190: Ermittlungsverfahren vor dem ORA beim VGH gegen in der Sowjetunion im Nationalkomitee und im Bund Deutscher Offiziere tätig gewesene Wehrmachtsangehörige;
Nr. 191: Anklageerhebung durch den ORA beim VGH gegen Emanuel Herzog zu Sachsen wegen Wehrkraftzersetzung und Rundfunkverbrechens
Reichsjustizministerium (RJM), 1877-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:58 MESZ