AUSSTELLER: Turngemeinde Karlsruhe.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 274
H XV 417.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.9. Andere oder unbekannte Anlässe
12.01.1862, Karlsruhe
ANLASS: Weihe der von Frauen und Jungfrauen gestifteten Fahne.
ADRESSE: Karton, 7 Bl. gebunden, 1 Innenumschlag, Hs. z.T. farbig verziert, 37,5 x 30,5 cm. 1. Titelblat): in mehreren kalligraphischen Schriftarten (in Anlehnung an Schwabacher und Antiqua-Varianten) in alternierend goldener, blauer, silberner, roter und schwarzer Tusche ein verziertes, geschnörkeltes und schattiertes Schriftbild. 2. Ansprache: In Majuskeln (gotisch), blau gefaßt, schwarz schraffiert geschattet der Titel, danach deutsche Kursive. 3. Enthüllung der Fahne: vierstrophiges Gedicht von Schunggardt, lateinische Kursive, von Rokoko-Rocaillen gerahmt (Vordruck bzw. Schablone). 4. Weihe-Spruch: in einer hochgotischen Maßwerk-Randdekoration eine goldene Sonne, darunter das Signet der Turngemeinde Karlsruhe; der Titel in goldenen Buchstaben, darunter vierzeiliger Spruch in Schwabacher Frakturschrift, schwarz. 5. Dankesworte in Strophen; schwarze Schrift ähnlich Legende. 6. Huldigung der Turngemeinde verfasst von W. Frey (Vereinsvorstand): Blatt ausfüllender enggeschriebener Schriftblock in deutscher Kursive. 7. Die Huldigungsformel in Schwabacher Fraktur in der Mitte des Blattes.
KÜNSTLER: Wilhelm Bender (Kalligraphie).
MAPPE: Rotes Leder auf Pappe mit Metallbeschlag, Spiegel in geriffeltem Glanzpapier, 38,5 x 31 x 1,5 cm. Auf dem Vorderdeckel drei goldgeprägte hochrechteckige Lineamente als Innenrahmen; in der Mitte ein tieferliegendes Oval, darin das Vereinssymbol in Messing. Hinterdeckel goldgerandet, schlicht.
WERKSTATT: F. Distelhorst.
BEMERKUNG: Großherzogin Luise gewidmete Gedenkblätter. Zum Signet vgl. Nr. 429.
ADRESSE: Karton, 7 Bl. gebunden, 1 Innenumschlag, Hs. z.T. farbig verziert, 37,5 x 30,5 cm. 1. Titelblat): in mehreren kalligraphischen Schriftarten (in Anlehnung an Schwabacher und Antiqua-Varianten) in alternierend goldener, blauer, silberner, roter und schwarzer Tusche ein verziertes, geschnörkeltes und schattiertes Schriftbild. 2. Ansprache: In Majuskeln (gotisch), blau gefaßt, schwarz schraffiert geschattet der Titel, danach deutsche Kursive. 3. Enthüllung der Fahne: vierstrophiges Gedicht von Schunggardt, lateinische Kursive, von Rokoko-Rocaillen gerahmt (Vordruck bzw. Schablone). 4. Weihe-Spruch: in einer hochgotischen Maßwerk-Randdekoration eine goldene Sonne, darunter das Signet der Turngemeinde Karlsruhe; der Titel in goldenen Buchstaben, darunter vierzeiliger Spruch in Schwabacher Frakturschrift, schwarz. 5. Dankesworte in Strophen; schwarze Schrift ähnlich Legende. 6. Huldigung der Turngemeinde verfasst von W. Frey (Vereinsvorstand): Blatt ausfüllender enggeschriebener Schriftblock in deutscher Kursive. 7. Die Huldigungsformel in Schwabacher Fraktur in der Mitte des Blattes.
KÜNSTLER: Wilhelm Bender (Kalligraphie).
MAPPE: Rotes Leder auf Pappe mit Metallbeschlag, Spiegel in geriffeltem Glanzpapier, 38,5 x 31 x 1,5 cm. Auf dem Vorderdeckel drei goldgeprägte hochrechteckige Lineamente als Innenrahmen; in der Mitte ein tieferliegendes Oval, darin das Vereinssymbol in Messing. Hinterdeckel goldgerandet, schlicht.
WERKSTATT: F. Distelhorst.
BEMERKUNG: Großherzogin Luise gewidmete Gedenkblätter. Zum Signet vgl. Nr. 429.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Dynastie und Regierung (Tektonik)
- Großherzogliches Haus (Tektonik)
- Dedikationen (Tektonik)
- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.9. Andere oder unbekannte Anlässe (Gliederung)