Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen bestätigen Anna Susanna Piechowski, geborener von Pisnitz, den Erhalt ihres abermaligen Schreibens vom 24. September 1638 und erklären, sie könnten nicht mehr zahlen, als sie im letzten Schreiben angeboten haben. Sie haben angeordnet, zu Galli 1638 drei halbjährlich Zinsraten zu zahlen, was sie auch Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen gemeldet hätten. Weil sich Anna Susanna Piechowski so oft auf einen Majestätsbrief beziehe, von der sie aber keine Nachricht hätten, bitten sie sie, ihnen eine beglaubigte Abschrift zukommen zu lassen.
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Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen bestätigen Anna Susanna Piechowski, geborener von Pisnitz, den Erhalt ihres abermaligen Schreibens vom 24. September 1638 und erklären, sie könnten nicht mehr zahlen, als sie im letzten Schreiben angeboten haben. Sie haben angeordnet, zu Galli 1638 drei halbjährlich Zinsraten zu zahlen, was sie auch Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen gemeldet hätten. Weil sich Anna Susanna Piechowski so oft auf einen Majestätsbrief beziehe, von der sie aber keine Nachricht hätten, bitten sie sie, ihnen eine beglaubigte Abschrift zukommen zu lassen.
61000 - 4685
61000 Urkunden
Urkunden
12.10.1638
Stadt Bautzen
Archivale
Orginaldatierung: den 12. 8bris (= Octobris) 1638
Ausstellungsort: Budissin
Editionen: Paul Arras: Regestenbeiträge zur Geschichte der Oberlausitz unter der Regierung des Kurfürsten Johann Georg I. (Zusammengestellt auf Grund der Urkunden im Bautzener Stadtarchiv). In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertumskunde 50 (1929), S. 145
Beglaubigungsmittel: ohne Beglaubigung
Bearbeiter Regest: Dr. Matthias Donath
Ausstellungsort: Budissin
Editionen: Paul Arras: Regestenbeiträge zur Geschichte der Oberlausitz unter der Regierung des Kurfürsten Johann Georg I. (Zusammengestellt auf Grund der Urkunden im Bautzener Stadtarchiv). In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertumskunde 50 (1929), S. 145
Beglaubigungsmittel: ohne Beglaubigung
Bearbeiter Regest: Dr. Matthias Donath
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ