Spezialmaterial Januar bis Dezember
Vollständigen Titel anzeigen
8SL 030 Kirchenkampfsammlung Archivrat Walter Schmidt Kirchenkampfsammlung Archivrat Walter Schmidt
Kirchenkampfsammlung Archivrat Walter Schmidt >> Materialsammlung aus dem Jahr 1936
1936
Enthält: z.T. handschriftliche Schreiben von und an Mundle bzgl. der der kirchlichen Auseinandersetzungen in der Kirchengemeinde Marxloh: Briefliche Korrespondenz zwischen Pfarrer Mundle und Sup. Müller (Bezirk Dinslaken), u.a. Vorwurf betrügerischer Handlungen Müllers (falsche Beurkundungen), Nutzung kirchlicher Räume in Marxloh, Abendmahlsfeiern in der Osterzeit, Predigten in der Kreuzeskirche; Schriftwechsel Mundle - Rat der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland; Beschwerde des Katholiken August Werthenbach in Opladen bzgl. der sukzessiven Umwandlung ev. und kath. Schulen in völkische Gemeinschaftsschulen Jan. 1936; Schreiben Karl Immers an Heinrich Held vom 31. Jan. 1936 bzgl. künftiger Richtungsweise in der BK und Reichskirchenausschussbildung; Wiedereinstellung des Hilfspredigers Faulenbach in Marxloh; Schreiben Friedrich Reiser an Sup. Dr. Schmidt (Landeskirchenausschuss der EKApU) bzgl. Einrichtung völkischer Schulen in Opladen vom 15. Feb. 1936; Schreiben Mundles an Präses Humburg bzgl. einiger Thesen Mundles zur kirchlichen Lage; Antrag des Bruderrates der Bekennenden Gemeinde auf Auflösung des Presbyteriums und Einsetzung eines Gemeindekirchenausschusses in Marxloh vom 6. Mai 1936; Hauskauf in der Weselerstraße 121 durch die Gemeinde Marxloh (u.a. Aufstellung über die Einnahmen und Ausgaben für das Haus); Schreiben Mundles an Generalsup. i.R. D. Eger (Causa Faulenbach); Durchführung der Inneren Missions-Sammlung Mai 1936; Schreiben der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland an Dr. Leonhard bzgl. Visitationen südlicher Kreissynode der Regierungsbezirke Koblenz und Trier (zum Thema Finanzen in der BK) und Besuchsberichte Leonhards; Korrespondenz Mundle - Reichspressekammer; Pfarrer Theodor Hesse als neuer Hilfsprediger in Marxloh ab Okt. 1936; Ruf Mundles in das Prüfungsamt beim Ev. Konsistorium der Rheinprovinz Okt. 1936; Rundbriefe Hesses an Gemeindemitglieder; ”Stellungnahme des Bruderrates zu der durch die Gründung des Rates der Luth. Kirche entstandenen Lage“ der Bayer. Pfarrbruderschaft vom 25. Juni 1936; ”Die Bibel doch Gottes Wort! Ein offener Brief an General Ludendorff“ von Ingenieur Karl Kraus; Verlauf der großen Kundgebung in der Münsterlandhalle zu Cloppenburg am 25. Nov. 1936
Darin: Nachrichtendienst des Landesbruderrates der Bekenntnisgemeinschaft der Ev.-luth. Kirche in Sachsen; Broschüre des Ev. Bundes Rhein. Hilfsausschuss zur Förderung der ev. Kirche in Österreich ”Österreich. Allerlei um das Toleranzpatent vom Jahre 1781 und das Protestantenpatent von 1861“ Pfingsten 1936;
Darin: Nachrichtendienst des Landesbruderrates der Bekenntnisgemeinschaft der Ev.-luth. Kirche in Sachsen; Broschüre des Ev. Bundes Rhein. Hilfsausschuss zur Förderung der ev. Kirche in Österreich ”Österreich. Allerlei um das Toleranzpatent vom Jahre 1781 und das Protestantenpatent von 1861“ Pfingsten 1936;
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ