Klage des Henrich Holthues (Holthausen), Prokurator am Offizialatgericht ./. Dr. jr. Konrad Kramer. Der Kläger verlangt Gebühren aus einer Sache Johan Bockhorst ./. Wilhelm Bockhorst, zu deren Zahlung sich Beklagter verpflichtet hat. Kläger legt zum Beweise einer Tatsache Aktenauszüge aus Prozessen vor, die 1618 am Offizialatgericht geschwebt haben.
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Klage des Henrich Holthues (Holthausen), Prokurator am Offizialatgericht ./. Dr. jr. Konrad Kramer. Der Kläger verlangt Gebühren aus einer Sache Johan Bockhorst ./. Wilhelm Bockhorst, zu deren Zahlung sich Beklagter verpflichtet hat. Kläger legt zum Beweise einer Tatsache Aktenauszüge aus Prozessen vor, die 1618 am Offizialatgericht geschwebt haben.
B-C Civ, 216
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1620 - 1624
Darin: Zum Beweis vorgelegt sind Aktenauszüge ausden Prozessen: a. Theodor Tüttinghoff ./, Stephan Schulte zu Gaex; b. Johan Geistmann ./. Herman Perentorp; c. Diskussion Christian Schmitz in Warendorf. Genannt werden folg. Gläubiger: Bernard Bonenkamp; Jodokus Loges; Johan Wentrup, rector S. Antonii; Wilhelm Sommers; Henrich Hesseling; Henrich Hertzebrock; Sergius Vechtrup; Anna Niedeck; Rotger Potgeiter; Christian Potgeiter; Georg Bockesilber. d. Witwe Johan von Schonebecke ./. Rudolf von Schonebecke; e. Theodor Becker ./. Johan Dall; f. Adolf Herman von Wilich ./. Johan Theisinck, Winold Buck u. Henrich Kotten; g. Diskussion Reinhold Nuessman in Dülmen. Genannt werden folg. Gläubiger: Jodokus von Marle; Herman Thier; Johan Govert; Johan Boedeker; Everhard Voltelen; Dr. Bernard Pelckman; Bernard Soggefleisch; Witwe Fridag zum Lovinghove; Margarete Brinck; Eberhard Voss; Wilkinus (?) Fuesting; Witwe Nicolas Fuestinck; Bernard Nieland; Katharina Stegeman; Johan Neilinck; Sibilla Nolden; Elsa Fuesting; + Herman Balcke; Herman Recke, Vikar in Werne; h. Jakob Haicking ./. Gerhard Sünderhans.
Enthält: Erwähnt werden ferner Adolf von Asbeck; Domherr Henrich von Asbeck.
Enthält: Erwähnt werden ferner Adolf von Asbeck; Domherr Henrich von Asbeck.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ
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