Sammlung zu Hedwig Kallmeyer und anderen Atem- und Leibpädagoginnen (Bestand)
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KALL
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Bestandsbeschreibung: Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts kam im deutschsprachigen Raum die Atem- und Leibtherapie auf. Vorreiterinnen auf diesem Gebiet waren u. a. Bess Mensendieck und Hedwig Kallmeyer, die beide bei Genevieve Stebbins in New York lernten und die Atemgymnastik nach Deutschland brachten.
Hedwig Kallmeyer, geb. Simon, eröffnete 1909, nach Ihrer Lehre in New York und in England, eine Gymnastikschule (“Künstlerische Gymnastik nach G. Stebbins“) in Berlin. Sie gab auch Ferienkurse auf Hiddensee und verlagerte 1931 die Schule auf das Gelände des Landerziehungsheims Schloss und Burg Marquartstein. Hedwig Kallmeyer leitete gemeinsam mit Frieda (Rune) Lauterbach die Gymnastikschule. 1910 brachte sie zusammen mit ihrem Ehemann Ernst Kallmeyer das Buch ”Künstlerische Gymnastik - Harmonische Körperkultur nach dem amerikanischen System Stebbins-Kallmeyer“ heraus. In diesem Buch ist Hedwig Kallmeyer selbst bei diversen Gymnastikübungen abgebildet.
Dr. Karoline von Steinaecker ist Atemtherapeutin. Ihr Buch ”Luftsprünge - Anfänge moderner Körpertherapien erschien im Jahre 2000. Viele der im Bestand befindlichen Dokumente zu den Atem- und Leibpädagoginnen wurden von Frau von Steinaecker während der Recherche zu ihrem Buch zusammengetragen.
Im Bestand befinden sich Dokumente zu diversen Atem- und Leibpädagoginnen wie Ilse Middendorf, Ruth Haydn-Harless, Herta Grun u. a. Der Hauptanteil des Bestandes besteht aus dem Nachlass Hedwig Kallmeyer mit Fotografien zu Körperstudien und Privataufnahmen. Des Weiteren (Recherche)materialien von Frau von Steinaecker zu ihrem Buch ”Luftsprünge - Anfänge moderner Körpertherapien“ sowie Notizbücher zu Kursbesuchen, Korrespondenz, Transkripte zu Interviews und Druckbelege.
Der Bestand wurde 2017 dem Archiv übergegeben. Eine weitere Ablieferung erfolgte im Januar 2018.
Weiterführende Archivalien:
Nachlass Elfriede Hengstenberg (HENGST)
Quellen:
Sorgenfrei, Karin: Atemtherapie - eine Reise zu sich selbst, 2005.
Steinaecker, Karoline von: Luftsprünge, 2000.
Hedwig Kallmeyer, geb. Simon, eröffnete 1909, nach Ihrer Lehre in New York und in England, eine Gymnastikschule (“Künstlerische Gymnastik nach G. Stebbins“) in Berlin. Sie gab auch Ferienkurse auf Hiddensee und verlagerte 1931 die Schule auf das Gelände des Landerziehungsheims Schloss und Burg Marquartstein. Hedwig Kallmeyer leitete gemeinsam mit Frieda (Rune) Lauterbach die Gymnastikschule. 1910 brachte sie zusammen mit ihrem Ehemann Ernst Kallmeyer das Buch ”Künstlerische Gymnastik - Harmonische Körperkultur nach dem amerikanischen System Stebbins-Kallmeyer“ heraus. In diesem Buch ist Hedwig Kallmeyer selbst bei diversen Gymnastikübungen abgebildet.
Dr. Karoline von Steinaecker ist Atemtherapeutin. Ihr Buch ”Luftsprünge - Anfänge moderner Körpertherapien erschien im Jahre 2000. Viele der im Bestand befindlichen Dokumente zu den Atem- und Leibpädagoginnen wurden von Frau von Steinaecker während der Recherche zu ihrem Buch zusammengetragen.
Im Bestand befinden sich Dokumente zu diversen Atem- und Leibpädagoginnen wie Ilse Middendorf, Ruth Haydn-Harless, Herta Grun u. a. Der Hauptanteil des Bestandes besteht aus dem Nachlass Hedwig Kallmeyer mit Fotografien zu Körperstudien und Privataufnahmen. Des Weiteren (Recherche)materialien von Frau von Steinaecker zu ihrem Buch ”Luftsprünge - Anfänge moderner Körpertherapien“ sowie Notizbücher zu Kursbesuchen, Korrespondenz, Transkripte zu Interviews und Druckbelege.
Der Bestand wurde 2017 dem Archiv übergegeben. Eine weitere Ablieferung erfolgte im Januar 2018.
Weiterführende Archivalien:
Nachlass Elfriede Hengstenberg (HENGST)
Quellen:
Sorgenfrei, Karin: Atemtherapie - eine Reise zu sich selbst, 2005.
Steinaecker, Karoline von: Luftsprünge, 2000.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
28.04.2025, 7:50 AM CEST
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