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Reparatur-, Bau- und Verpachtungsangelegenheiten der herrschaftlichen Untertanenwiese bei Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik des Stadtschultheißen Dresler, des Bürgermeisters Martin Seelbach und des Benjamin Fritsch zu Siegen wegen Translokation ihres auf der Hammerhütte stehenden Kohlenschuppens auf den Grund und Boden der herrschaftlichen Untertanenwiese (1780); Anschaffung von Arbeitsgeschirr für die Arbeiten auf der herrschaftlichen Untertanenwiese (1779); Inventar der herrschaftlichen Untertanenwiese (1779); Besichtigung der herrschaftlichen Untertanenwiese an der Rintzengau durch die Gerichtsschöffen Steinseifer und Jung zu Eiserfeld (1790); Absteinung der herrschaftlichen Untertanenweise (1802); Verzeichnisse der von den Wiesenpächtern der herrschaftlichen Untertanenwiese zu bezahlenden Reparatur- und anderen Kosten (03.01.1791, 04.01.1809); Pachtvertrag des Johann Henrich Seelbach zu Niederschelden über die herrschaftliche Untertanenwiese (19.02.1791); Berichte an die Domänenadministration zu Dillenburg über die vorzunehmenden Kulturen auf der herrschaftlichen Untertanenwiese, mit Verzeichnissen der vorzunehmenden Kulturverbesserungen (1806-1807); Gesuch der Gerichtsschöffen Andreas Seelbach und Georg Seelbach zu Niederschelden um Verlängerung ihrer Pachtzeit (1806); Pachtangelegenheiten (1808-1809) Verzeichnis des Frönergeldes des Hofs Winchenbach für das Jahr 1808; Gesuch des Zollerhebers des Amts Freudenberg um Befreiung von der Fronarbeit auf der herrschaftlichen Untertanenweise (1809). Korrespondenten u.a.: Johannes Hees (Siegen), Landrentmeister J. H. Siebel (Siegen), Gerichtsschöffe Johannes Steinseifer (Eiserfeld), Gerichtsschöffe Johannes Jung (Eiserfeld), Landrentmeister Krämer (Siegen), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Siegen), von Gürtler (Dillenburg), Landkeller Krämer (Siegen), Johannes Peter Seelbach (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.