1443 März 18 – Vor dem Offizial des Bischöflichen Stuhles Albert Suho verzichtet der Domherr Clawes Voss zugunsten der Junfer Wibbeken van Elmendorpe auf alle ihm zustehenden Ansprüche aus den von Schagenschen Gütern, weil diese etwa mehr wert sind, als die gezahlte Kaufsumme von 484 Rheinischen Gulden. Überlebt die genannte Jungfer den Domherrn, so soll sie die Güter eventuell dem Domkapitel gegen eine mit demselben zu vereinbarende Leibzucht überlassen. – Zeugen: Domvikar Johan Solfa, Arnoldus Gronhof Kleriker der Kölner Diözese und Hinrick Blotevoghel. – Original Pergament, mit den Siegeln des Offizials und des Domherrn an Pergamentstreifen.
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1443 März 18 – Vor dem Offizial des Bischöflichen Stuhles Albert Suho verzichtet der Domherr Clawes Voss zugunsten der Junfer Wibbeken van Elmendorpe auf alle ihm zustehenden Ansprüche aus den von Schagenschen Gütern, weil diese etwa mehr wert sind, als die gezahlte Kaufsumme von 484 Rheinischen Gulden. Überlebt die genannte Jungfer den Domherrn, so soll sie die Güter eventuell dem Domkapitel gegen eine mit demselben zu vereinbarende Leibzucht überlassen. – Zeugen: Domvikar Johan Solfa, Arnoldus Gronhof Kleriker der Kölner Diözese und Hinrick Blotevoghel. – Original Pergament, mit den Siegeln des Offizials und des Domherrn an Pergamentstreifen.
BAOS U1 1443 März 18
C 10.1 U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
18. März 1443
Urkunde
Wibbeken van Elmendorpe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ