B 1.42 Nachlass Felix Kircher (Bestand)
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B 1.42
Stadtarchiv Amberg (Archivtektonik) >> B Abteilung Archivgut nichtstädtischer Herkunft >> B 1 Privatpersonen
Felix Kircher wurde am 18. April 1874 in Ichenhausen (Schwaben) geboren. Er besuchte nach der Volksschule die Gymnasien in Neuburg an der Donau und Dillingen sowie das Lehrerseminar in Lauingen. Während einer Tätigkeit als Schulgehilfe in Westheim bei Augsburg studierte er an der Musikschule in Augsburg und trat als Solist für Orgel und Klavier auf. Von 1897 bis 1900 ging er an die Königliche Akademie der Tonkunst in München. Auf Ermutigung Max Regers, der ihm seine erste Orgelsonate widmete, setzte er das Studium bis zur Absolutorialprüfung fort. Danach wurde er Lehrer am Konservatorium in Königsberg. 1902 wechselte er an das Konservatorium in Szombathely (Steinamanger), 1909 nach Dornbirn (Vorarlberg). Nach dem Ersten Weltkrieg ging er nach Lohr am Main und Schweinfurt. 1922 wure er Studienrat für Musik am Erasmus-Gymnasium in Amberg. Dort übernahm er den Orchesterverein Sulzbeckia und leitete zahlreiche Aufführungen. Er starb 1963.
"Archivierungsgeschichte": Der Bestand wurde bis 2025 als Musikaliensammlung geführt.
"Archivierungsgeschichte": Der Bestand wurde bis 2025 als Musikaliensammlung geführt.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.05.2026, 13:19 MESZ