Untersuchung gegen verschiedene Einwohner von Otterberg, Kaiserslautern und Frankenstein
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Best. J 1 Nr. 138
J 1 Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten
Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.01 Allgemeines
1849-01-01/1849-12-31
Enthält: 1. Untersuchung gegen Karl Ritter, Posthalter von Frankenstein, wegen widerrechtlicher Anmaßung von Amtsverrichtungen (Bl. 1 - 20); 2. desgl. gegen David Heidweiler, Kaufmann von Otterberg, wegen widerrechtlicher Steuererhebung in Mehlbach, Heiligenmoschel und Schneckenhausen (Bl. 22 - 71); 3. desgl. gegen Felix Demetz, Färber von Otterberg, wegen widerrechtlicher Steuererhebung in Katzweiler, Obersulzbach und Olsbrücken (Bl. 72 - 91); 4. desgl. gegen Lazarus Strauss II. von Otterberg wegen widerrechtlicher Steuererhebung in Niederkirchen (Bl. 92 -104); 5. desgl. gegen Franz Aufschneider, Bürgermeister in Otterberg, wegen widerrechtlicher Steuererhebung in Otterbach (Bl. 105 - 136); 6. desgl. gegen Johann Schuck, Gastwirt; Johann Kling, Kutscher; und August Leinhose, Buchbinder; alle von Kaiserslautern, wegen widerrechtlicher Steuererhebung in Trippstadt (Bl. 137 -171)
darin: EXTRA-BEILAGE zum Boten für Stadt und Land (betr. die vom Handelshause Gebrüder Karcher vom 8. Mai bis 5. Juni 1849 für die provisorische Regierung der Pfalz vereinnahmten Gelder); Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Abteilung der Finanzen, Dr. Hepp; Kaiserslautern, 7. Juni 1849; Flugbl., 2 S., 33 x 23 cm (Bl. 168); Protokoll (über die Volksversammlung am 16. Mai 1849), Unterzeichner: Wilhelm Sauerbeck, Braun und Pletsch als Protokollanten, Flugbl., 2 S., 36 x 22,5 cm, 2 Ex. (Bl. 2, 107)
darin: EXTRA-BEILAGE zum Boten für Stadt und Land (betr. die vom Handelshause Gebrüder Karcher vom 8. Mai bis 5. Juni 1849 für die provisorische Regierung der Pfalz vereinnahmten Gelder); Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Abteilung der Finanzen, Dr. Hepp; Kaiserslautern, 7. Juni 1849; Flugbl., 2 S., 33 x 23 cm (Bl. 168); Protokoll (über die Volksversammlung am 16. Mai 1849), Unterzeichner: Wilhelm Sauerbeck, Braun und Pletsch als Protokollanten, Flugbl., 2 S., 36 x 22,5 cm, 2 Ex. (Bl. 2, 107)
Oberlandesgericht Zweibrücken
171 Bl.
Sachakte
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:45 MESZ
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