Herzogs Christophs Interesse
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {G 47 Bü 19}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 47 Herzog Christoph (1515-1568)
Herzog Christoph (1515-1568) >> Unterlagen >> "Dokumente, welche sich auf Herzog Christophs Interesse beziehen"
1547-1554
Enthält:
- Correspondenz und Verhandlungen Herzogs Christoph, wie er nicht nur die wegen beschuldigten geheimen Einverständnisses mit Frankreich von Kaiser Karl V. gegen ihn selbst gefasste Ungnade von sich abzuwenden gesucht, sondern vorzüglich aus Veranlassung der wegen des Schmalkaldischen Kriegs gegen Herzog Ulrich ausgesprochenen Achtserklärung und des von dem römischen König Ferdinand gegen denselben anhängig gemachten Felonieprozesses sich theils für seinen Herrn Vater zu verwenden, theils sein eigenes durch die königliche Rechtfertigung gefährdetes Interesse gegen die Ansprüche König Ferdinands an das Herzogthum Württemberg zu bewahren bemüht war, endlich aber gleichwohl auf Absterben seines Herrn Vaters sich notgedrungen zur Eingehung des Passauer Vertrags, zu Bezahlung einer Abfindungssumme von 300000 fl., auch Anerkennung der österreichischen Afterlehensschaft verstehen müsste.
Diese Akten bilden eine eigene, aus 15 Büscheln bestehende Rubrik des kgl. Staatsarchivs, unter dem Namen "Herzogs Christophs Interesse"; es ist ein eigenes Repertorium über sie vorhanden, sowie auch ein Aufsatz des Regierungsraths Günzler.
- Correspondenz und Verhandlungen Herzogs Christoph, wie er nicht nur die wegen beschuldigten geheimen Einverständnisses mit Frankreich von Kaiser Karl V. gegen ihn selbst gefasste Ungnade von sich abzuwenden gesucht, sondern vorzüglich aus Veranlassung der wegen des Schmalkaldischen Kriegs gegen Herzog Ulrich ausgesprochenen Achtserklärung und des von dem römischen König Ferdinand gegen denselben anhängig gemachten Felonieprozesses sich theils für seinen Herrn Vater zu verwenden, theils sein eigenes durch die königliche Rechtfertigung gefährdetes Interesse gegen die Ansprüche König Ferdinands an das Herzogthum Württemberg zu bewahren bemüht war, endlich aber gleichwohl auf Absterben seines Herrn Vaters sich notgedrungen zur Eingehung des Passauer Vertrags, zu Bezahlung einer Abfindungssumme von 300000 fl., auch Anerkennung der österreichischen Afterlehensschaft verstehen müsste.
Diese Akten bilden eine eigene, aus 15 Büscheln bestehende Rubrik des kgl. Staatsarchivs, unter dem Namen "Herzogs Christophs Interesse"; es ist ein eigenes Repertorium über sie vorhanden, sowie auch ein Aufsatz des Regierungsraths Günzler.
Dokument
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Frankreich [F]
"Dokumente, welche sich auf Herzog Christophs Interesse beziehen"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
Hierarchie
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