Kläger: Magister Joachim Blüting, als Anwalt des Heinrich von Buchwaldt zu Sierhagen, Amtmann zu Gottorf, in Vormundschaft seiner Tochter Margarethe von Ahlefeldt, Frau des Thomas von Ahlefeldt zu Hemmelmark, Beklagte: Christoph Pogwisch zu Hagen, Heinrich Pogwisch zu Dobersdorf, Hans Pogwisch zu Eckernförde, Bertram Pogwisch zu Kiel als Erben des Bertram Pogwisch zu Schönhorst, Prozessvertreter: Dr. Sigismund Haffner, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um Wegnahme von Mobilien aus dem Gutshaus von Hemmelmark durch Margarethe von Ahlefeldt, die wegen Ehebruch und Verschuldung ihres Mannes ihren Brautschatz und ihr sonstiges Eigentum an sich nahm
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Kläger: Magister Joachim Blüting, als Anwalt des Heinrich von Buchwaldt zu Sierhagen, Amtmann zu Gottorf, in Vormundschaft seiner Tochter Margarethe von Ahlefeldt, Frau des Thomas von Ahlefeldt zu Hemmelmark, Beklagte: Christoph Pogwisch zu Hagen, Heinrich Pogwisch zu Dobersdorf, Hans Pogwisch zu Eckernförde, Bertram Pogwisch zu Kiel als Erben des Bertram Pogwisch zu Schönhorst, Prozessvertreter: Dr. Sigismund Haffner, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um Wegnahme von Mobilien aus dem Gutshaus von Hemmelmark durch Margarethe von Ahlefeldt, die wegen Ehebruch und Verschuldung ihres Mannes ihren Brautschatz und ihr sonstiges Eigentum an sich nahm
LASH, Abt. 390 Nr. 48
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1610-1614
Enthält: Schleswigsches Landgericht 1610; RKG 1611-1614; Urteil des schleswigschen Landgerichts 1608 in dem Streit des Gosche von Ahlefeldt zu Wulfshagenerhütten mit Jürgen Rantzau zu Kohöved als hypothekarischem Gläubiger und mit den chirographischen Gläubigern des Thomas von Ahlefeldt zu Hemmelmark und des Peter von Ahlefeldt zu Lindau um die Echtheit einer Pfandverschreibung (Q 9)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 379, 399; siehe auch Brinkmann (E I 56)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:01 MEZ