Interview mit Hilde Löwenstein
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 A140056/101
Nr. 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
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5. August 1994
Interview von Andrea Hoffmann, Mitarbeiterin Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., von Martin Ulmer, Geschäftsführer der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., und von Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Hilde Löwenstein (geboren 23.12.1913 in Gersfeld/Rhön, geborene Selig), Ehefrau von Walter Löwenstein (Automechaniker, geboren 10.03.1909 in Tübingen; gestorben 18.09.1978 in Tübingen) in Königsfeld bei Rottweil über:
Briefe ihres Schwagers Siegfried Löwenstein (geboren 02.11.1904 in Rexingen) mit Lilli Zapf. Briefkontakt mit den Eltern und Schwiegereltern in den 30er Jahren. Emigration ihres Mannes Walter Löwenstein. Mögliche Emigration ihrer Schwiegereltern Max Löwenstein (Viehhändler, geboren 10.11.1874; gestorben 05.06.1944 in Theresienstadt) und Sofie Löwenstein (geboren 25.05.1879; gestorben 23.10.1944 in Theresienstadt). Besuch in Gersfeld (Rhön). Unterschätzung der gesellschaftlichen Situation der Nazizeit. Ilse Löwenstein (geboren 04.01.1914; † 23.10.1944 in Auschwitz, verh. Bloch). Kontakte unter den deutschen Emigranten in Tel Aviv. Ihr Sohn: Reiseführer für deutsche Gruppen in Israel. 1964 erster Besuch wieder in Deutschland. Buch von Frau Zapf. Tod der Schwiegereltern in Theresienstadt. Kontakt mit Noemi Hamm (geboren 18.04.1928, früher: Inge Lion).
Situation des Viehhandels ihres Schwiegervaters Max Löwenstein und seines Bruders Emil Löwenstein (geboren 28.06.1882; gestorben 03.03.1962) in den 30er Jahren. Religiöse Orientierung von Max Löwenstein. Badeort Eilat. Kaution für die Emigration. Überfall von Nazis auf die jüdische Bäckerei ihres Vaters in Gersfeld an Weihnachten 1933.
Briefe ihres Schwagers Siegfried Löwenstein (geboren 02.11.1904 in Rexingen) mit Lilli Zapf. Briefkontakt mit den Eltern und Schwiegereltern in den 30er Jahren. Emigration ihres Mannes Walter Löwenstein. Mögliche Emigration ihrer Schwiegereltern Max Löwenstein (Viehhändler, geboren 10.11.1874; gestorben 05.06.1944 in Theresienstadt) und Sofie Löwenstein (geboren 25.05.1879; gestorben 23.10.1944 in Theresienstadt). Besuch in Gersfeld (Rhön). Unterschätzung der gesellschaftlichen Situation der Nazizeit. Ilse Löwenstein (geboren 04.01.1914; † 23.10.1944 in Auschwitz, verh. Bloch). Kontakte unter den deutschen Emigranten in Tel Aviv. Ihr Sohn: Reiseführer für deutsche Gruppen in Israel. 1964 erster Besuch wieder in Deutschland. Buch von Frau Zapf. Tod der Schwiegereltern in Theresienstadt. Kontakt mit Noemi Hamm (geboren 18.04.1928, früher: Inge Lion).
Situation des Viehhandels ihres Schwiegervaters Max Löwenstein und seines Bruders Emil Löwenstein (geboren 28.06.1882; gestorben 03.03.1962) in den 30er Jahren. Religiöse Orientierung von Max Löwenstein. Badeort Eilat. Kaution für die Emigration. Überfall von Nazis auf die jüdische Bäckerei ihres Vaters in Gersfeld an Weihnachten 1933.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Baumgärtner, Ulrike; Historikerin
Löwenstein, Hilde; * 23. Dezember 1913 in Gersfeld/Rhön, geborene Selig
Löwenstein, Max; Viehhändler, 1874-1944
Löwenstein, Walter; Automechaniker, 1909-1978
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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