Das Benediktinerinnenkloster Seebach (Äbtissin ist Richmodis) überlässt mit Zustimmung des Bischofs Philips zu Spier und des Deutschmeisters Hans Adelman von Adelmansfelden dem Deutschen Haus zu Spier (Komtur: Johann Krampf) den ihn aus der Hinterlassenschaft des Speyerer Domherrn Hartmann Beyer zugefallenen Garten (Angrenzer: Stift St. German, Jost Emerich von Landau; zinsberechtig ist das Stift St. German mit jährlich 21 Schilling Pfennigen) im St. Catharinen Gässel vor der Stadt Spier um 10 fl in bar und die mit 50 fl veranschlagte jährliche Gült in Höhe von 2 1/2 fl aus Haus und Hof (Angrenzer: Peter Keller, Jorg Denckelweck, Jack Nickel) zu Wachenheim, die zur Zeit Peter Keller, Bürger ebenda, innehat. - Testamentsvollstrecker (Selwerter) des Erblassers: Herr Johann v. Ernberg, Herr Christoffel v. Husen, Herr Philips v. Flerßheim, alle Domherrn zu Spier. - Siegler: Ausstellerin, Deutschmeister und Bischof.
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Das Benediktinerinnenkloster Seebach (Äbtissin ist Richmodis) überlässt mit Zustimmung des Bischofs Philips zu Spier und des Deutschmeisters Hans Adelman von Adelmansfelden dem Deutschen Haus zu Spier (Komtur: Johann Krampf) den ihn aus der Hinterlassenschaft des Speyerer Domherrn Hartmann Beyer zugefallenen Garten (Angrenzer: Stift St. German, Jost Emerich von Landau; zinsberechtig ist das Stift St. German mit jährlich 21 Schilling Pfennigen) im St. Catharinen Gässel vor der Stadt Spier um 10 fl in bar und die mit 50 fl veranschlagte jährliche Gült in Höhe von 2 1/2 fl aus Haus und Hof (Angrenzer: Peter Keller, Jorg Denckelweck, Jack Nickel) zu Wachenheim, die zur Zeit Peter Keller, Bürger ebenda, innehat. - Testamentsvollstrecker (Selwerter) des Erblassers: Herr Johann v. Ernberg, Herr Christoffel v. Husen, Herr Philips v. Flerßheim, alle Domherrn zu Spier. - Siegler: Ausstellerin, Deutschmeister und Bischof.
Ritterorden, Urkunden 6046/a
Württemberg. Extradition von 1909 Verz. I Nr. 73
Zusatzklassifikation: Übergabebrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 24. Kommende Speyer
1510 Dezember 2
Pergament
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Seebach
Originaldatierung: Geben zu Seebach in vnserm conuent uff Montag nach Sant Catherin tag 1519.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit 3 Siegeln (beschädigt). Blattzahl: 1
Originaldatierung: Geben zu Seebach in vnserm conuent uff Montag nach Sant Catherin tag 1519.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit 3 Siegeln (beschädigt). Blattzahl: 1
Keller, Peter
Beyer, Hartmann
Richmodis (Äbtissin Kloster Seebach)
Ernberg, Johann v.
Hausen, Christoph v.
Flörsheim, Philipp v.
Emerich, Jost
Philipp (Fürstbischof Speyer)
Adelmann v. Adelmannsfelden, Johann
Krampf, Johann
Denckelweck, Georg
Nickel, Jakob
Seebach, Ausstellungsort
Seebach, Kolster
Speyer (Rheinland-Pfalz), Kommende
Speyer (Rheinland-Pfalz), Domkapitel
Speyer (Rheinland-Pfalz), St. Katharinengasse
Speyer (Rheinland-Pfalz), St. German
Wachenheim a. d. Weinstraße (Lkr. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz)
Landau in der Pfalz (Lkr. Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
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