Notariatsinstrument des Heinrich Steymitz von Gosmansdorff, Kleriker Würzburger Bistums: Andreas Tucher und Hans Tetzel namens des Rates zu Nürnberg verweisen Wilhelm Motschidler, Deutschordensherrn, auf sein an den Nürnberger Rat gerichtetes und durch ein Schreiben des Bischofs von Bamberg unterstütztes Ansuchen gerichtlichen Arrest auf etliches, dem Orden gehöriges "heilthum" und andere Ding zu legen, die angeblich Endres Jordan, Bürger zu Nürnberg, vor einiger Zeit überantwortet seien, auf gerichtlichen Austrag vor des Reichs Richter und Gericht zu Nürnberg. - Zeugen: Anthoni Kuffler, Gerichtsschreiber und Fritz Resch Steinmetz, Inwohner zu Nürnberg.
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Notariatsinstrument des Heinrich Steymitz von Gosmansdorff, Kleriker Würzburger Bistums: Andreas Tucher und Hans Tetzel namens des Rates zu Nürnberg verweisen Wilhelm Motschidler, Deutschordensherrn, auf sein an den Nürnberger Rat gerichtetes und durch ein Schreiben des Bischofs von Bamberg unterstütztes Ansuchen gerichtlichen Arrest auf etliches, dem Orden gehöriges "heilthum" und andere Ding zu legen, die angeblich Endres Jordan, Bürger zu Nürnberg, vor einiger Zeit überantwortet seien, auf gerichtlichen Austrag vor des Reichs Richter und Gericht zu Nürnberg. - Zeugen: Anthoni Kuffler, Gerichtsschreiber und Fritz Resch Steinmetz, Inwohner zu Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3348
Lade 23 Nr. 33; V 94/1 Nr. 3348
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1460 Juni 28
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet und Unterschrift
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc, 1460 am sambsstag s. Peter und Pauls abent etc. in der großen newen Ratstuben des Rathans zu Nüremberg.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1460
Monat: 6
Tag: 28
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc, 1460 am sambsstag s. Peter und Pauls abent etc. in der großen newen Ratstuben des Rathans zu Nüremberg.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1460
Monat: 6
Tag: 28
Kuffler (Kufler, Küfler) Anton, Gerichtsschreiber
Tetzel, Johann
Tucher, Andreas
Jordan, Endres
Motschiedler (Modschidler), Wilhelm (Deutschordensherr)
Resch, Fritz, Steinmetz
Steinmetz (Seymitz, Steimitz, Steynmitz) Heinrich
Bamberg, Bischof
Nürnberg, Gerichte
Nürnberg, Gerichtsschreiber
Nürnberg, Reichsrichter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
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- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden (Bestand)
- Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475 (Gliederung)
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