Michel Funk von Bergatreute bekennt, daß Erhard [Fridang], Abt von Weingarten, ihm, seiner Ehefrau Else Grässerin und ihren Kindern ein Gut in Bergatreute verliehen hat, das zuletzt Agnes ("Nes") Rublini, Hans Schönbrots Witwe, innehatte. An Zins und Hubgeld entrichten die Beliehenen zu Martini, was bisher laut dem Rodel aus dem Gut gegeben wurde.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 393 a
B 515 U 0393 a
fasc. 023 n. 01
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1443 November 26 (an sant Cunratz des hailigen bischoffs tag)
18,4 x 28,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Michel Funk von Bergatreute
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt von Weingarten
Siegler: Heinrich von Reischach von Reichenstein, des Reichs Unterlandvogt in Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt von Weingarten
Siegler: Heinrich von Reischach von Reichenstein, des Reichs Unterlandvogt in Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Funk, Else
Funk, Michael
Grässer, Else
Reischach, Heinrich von, Unterlandvogt
Rublin, Agnes
Schönbrot, Agnes
Schönbrot, Hans
Bergatreute RV
Bergatreute RV; Einwohner
Schwaben, Landvogtei; Unterlandvogt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:22 MEZ
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