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Lohengrin
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Weimarische Zeitung Nr. 125, 31. Mai 1874, S. 3 [über LOHENGRIN]: Anlass ist das Gastspiel von Frau Fichtner-Spohr als Elsa. Der Rezensent erachtet es als „Gewinn“, „wenn Frau Fichtner unsrer Bühne gewonnen werden könnte.“ Ungewöhnlicherweise folgen auch Anmerkungen zum Regiekonzept: „Telramund ficht noch immer ohne Helm beim Gottesgericht, wofür, um die Unbequemlichkeit wett zu machen, Lohengrin seinen Mantel behält. Herren und Damen fahren fort, eine kleine Morgenunterhaltung zu Elsa’s Brautgang zu machen, was der feierlich bewegten, wunderbar schönen Musik sonderbar genug ansteht. Die Striche im zweiten Akt bleiben auch beim Alten und aus Rache, daß man ihm im zweiten Akt gar kein Wort sagen läßt, singt nun der König auch im ersten Akt nur noch ungefähr ein Viertheil von dem, was er zu singen hätte; auch Lohengrin fährt fort, sich im Finale des ersten Aktes stumm über seinen Sieg zu freuen.“