Johann von Laeck und Arnold Winckelman, geschworene Erblaten des Kapitels der Kollegiatkirche St. Viktor zu Xanten im Sattelhof Ilt, bekunden, dass vor ihnen Altjen Peters, Witwe des Wilhelm de Groot, ehemaligen Leutnants der generalstaatischen Schiffbrücke, im Beisein ihres Eidams und ihrer Kinder, nämlich Bernhard Hunerfuß und Ehefrau Margarith de Groot, und Wilhelm, Elisabeth, Altjen und Petronella de Groot, bekannt hat, dass sie von dem Leutnant Charles Martini 400 Reichstaler zu je 30 Stüber klevisch geliehen hat. Sie gelobt, dieses Kapital dem Gläubiger und seiner Ehefrau Dina von Hamerstede und seinen Erben alle halben Jahre mit 12 Talern zu verzinsen. Die Ablöse ist beiderseits ein Vierteljahr vorher anzukündigen. Zum Unterpfand für die Zahlung von Kapital und Zinsen setzen die Witwe und ihre Kinder alle ihre Güter, insbesondere ein Stück Land zu Perrich im Richteramt Büderich gen. Papenacker, leibgewinnsrührig vom Kapitel, 15 Marsaat und 2 Mudsaat groß. - Die Laten kündigen ihre unten aufgedrückten Siegel an. ... geschehen am 6. monatz Maii 1658.
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Johann von Laeck und Arnold Winckelman, geschworene Erblaten des Kapitels der Kollegiatkirche St. Viktor zu Xanten im Sattelhof Ilt, bekunden, dass vor ihnen Altjen Peters, Witwe des Wilhelm de Groot, ehemaligen Leutnants der generalstaatischen Schiffbrücke, im Beisein ihres Eidams und ihrer Kinder, nämlich Bernhard Hunerfuß und Ehefrau Margarith de Groot, und Wilhelm, Elisabeth, Altjen und Petronella de Groot, bekannt hat, dass sie von dem Leutnant Charles Martini 400 Reichstaler zu je 30 Stüber klevisch geliehen hat. Sie gelobt, dieses Kapital dem Gläubiger und seiner Ehefrau Dina von Hamerstede und seinen Erben alle halben Jahre mit 12 Talern zu verzinsen. Die Ablöse ist beiderseits ein Vierteljahr vorher anzukündigen. Zum Unterpfand für die Zahlung von Kapital und Zinsen setzen die Witwe und ihre Kinder alle ihre Güter, insbesondere ein Stück Land zu Perrich im Richteramt Büderich gen. Papenacker, leibgewinnsrührig vom Kapitel, 15 Marsaat und 2 Mudsaat groß. - Die Laten kündigen ihre unten aufgedrückten Siegel an. ... geschehen am 6. monatz Maii 1658.
AA 0567 Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567)
Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567) >> 1. Akten >> 1.5. Besitzungen und Rechte >> 1.5.4. Oberhöfe >> 1.5.4.8. Ilt >> Protokolle des Latengerichts des Oberhofs Ilt 1642-1691
1658 Mai 6
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Unterschrift des Notars und substituierten Latenschreibers des Hofs Ilt Johann Hartwich
Überlieferungskommentar: 17. Jh.
Vermerke: Unterschrift des Notars und substituierten Latenschreibers des Hofs Ilt Johann Hartwich
Überlieferungskommentar: 17. Jh.
Urkunde
Protokolle des Latengerichts des Oberhofs Ilt 1642-1691
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:06 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.13. Xanten (Tektonik)
- 1.2.6.13.2. Viktorstift (Tektonik)
- Xanten, Viktorstift, Akten AA 0567 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.5. Besitzungen und Rechte (Gliederung)
- 1.5.4. Oberhöfe (Gliederung)
- 1.5.4.8. Ilt (Gliederung)
- Protokolle des Latengerichts des Oberhofs Ilt 1642-1691 (Archivale)