Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Nr. 141
Akten Nr. 120/1-8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950)
Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950) >> Sigmaringer Vereine
Enthält:
1) Quelle: Festschrift "68. Verbandstag der württembergischen Gewerbevereine und Handelsvereinigungen", Sigmaringen, 1930, S. 8 - 10, Auszug daraus
Gründung: 1869 nach Auflösung der Zünfte (siehe Donaubotenauszüge 1868/ 1869)
Satzungen: August 1871, Mitglieder: 40. Gemeinsame Verkaufshalle mit Unterstützung der Zentralstelle, 500 Gulden, Auflösung 1875, Reibereien unter den Mitgliedern. 1896 Neugründung, 30 Mitglieder; 1898 Ausstellung, 60 Mitglieder. 1930: 5 Ehrenmitglieder, 16 beitragsfreie Altmeister, 138 zahlende Mitglieder
Vorsitzender: 1869 Stadrat Mühlebach; 1896 - 1902 Wilhelm Friedrich Laur, Architekt; 1902 - 1919 Fidelis Ott, Hofschuhmachermeister; 1919 - 1933 Hermann Ott, Malermeister
Ziele des Vereins: Bessere Verkehrsverhältnisse, Bücherei, Bildung des Gauverbands, Vorträge, gemeinsame Ausflüge, Bekämpfung des Borgunwesens, Hausierhandels, Einkauf von auswärts, Vergebung öffentlicher Arbeiten, Ladenschluss am Sonntag, Ausstellungen, Ausverkauf usw.
2) Zeitungsbericht über die Generalversammlung, 25.6.1931. Darin kommen die oben genannten Aufgaben ausführlich zur Sprache
3) Zeitungsbericht, 29.1.1931, Vereinsabend im Gewerbe- und Handelsverein
4) Zeitungsbericht der öffentlichen Vollversammlung der Landesstelle Hohenzollern der Handelskammer Frankfurt/Main, Max Frick gewählt als Mitgliedervertreter
5) Bericht über die Versammlung der Gewerbe- und Handelsvereine vom 11.5.1933; Gleichschaltung durch Neuwahlen; Hermann Ott, Ehrenmitglied
Vorsitzender Franz Lutz, Buchdruckereibesitzer, zweiter Vorsitzender Franz Knaus, Schreinermeister, Schriftführer Steuerberater Schmeing, Rechner Kaufmann Enderle, Bibliothekar Wachter
6) Die Vereinsstatuten und Bibliothek, siehe Handwerkskammer und Berufsschule, siehe Akten Nr. 19,10 [Bestellnummer 20]. Bibliothek enthält 1903 etwa 100 Bände
7) Wo sollen wir kaufen? Am Platze! Zeitungsbericht, 1930
8) Kleinhandelspreise aus Sigmaringen und auswärts, März 1927, Volkszeitung
Abgeschlossen 28.10.1947. Keller
1) Quelle: Festschrift "68. Verbandstag der württembergischen Gewerbevereine und Handelsvereinigungen", Sigmaringen, 1930, S. 8 - 10, Auszug daraus
Gründung: 1869 nach Auflösung der Zünfte (siehe Donaubotenauszüge 1868/ 1869)
Satzungen: August 1871, Mitglieder: 40. Gemeinsame Verkaufshalle mit Unterstützung der Zentralstelle, 500 Gulden, Auflösung 1875, Reibereien unter den Mitgliedern. 1896 Neugründung, 30 Mitglieder; 1898 Ausstellung, 60 Mitglieder. 1930: 5 Ehrenmitglieder, 16 beitragsfreie Altmeister, 138 zahlende Mitglieder
Vorsitzender: 1869 Stadrat Mühlebach; 1896 - 1902 Wilhelm Friedrich Laur, Architekt; 1902 - 1919 Fidelis Ott, Hofschuhmachermeister; 1919 - 1933 Hermann Ott, Malermeister
Ziele des Vereins: Bessere Verkehrsverhältnisse, Bücherei, Bildung des Gauverbands, Vorträge, gemeinsame Ausflüge, Bekämpfung des Borgunwesens, Hausierhandels, Einkauf von auswärts, Vergebung öffentlicher Arbeiten, Ladenschluss am Sonntag, Ausstellungen, Ausverkauf usw.
2) Zeitungsbericht über die Generalversammlung, 25.6.1931. Darin kommen die oben genannten Aufgaben ausführlich zur Sprache
3) Zeitungsbericht, 29.1.1931, Vereinsabend im Gewerbe- und Handelsverein
4) Zeitungsbericht der öffentlichen Vollversammlung der Landesstelle Hohenzollern der Handelskammer Frankfurt/Main, Max Frick gewählt als Mitgliedervertreter
5) Bericht über die Versammlung der Gewerbe- und Handelsvereine vom 11.5.1933; Gleichschaltung durch Neuwahlen; Hermann Ott, Ehrenmitglied
Vorsitzender Franz Lutz, Buchdruckereibesitzer, zweiter Vorsitzender Franz Knaus, Schreinermeister, Schriftführer Steuerberater Schmeing, Rechner Kaufmann Enderle, Bibliothekar Wachter
6) Die Vereinsstatuten und Bibliothek, siehe Handwerkskammer und Berufsschule, siehe Akten Nr. 19,10 [Bestellnummer 20]. Bibliothek enthält 1903 etwa 100 Bände
7) Wo sollen wir kaufen? Am Platze! Zeitungsbericht, 1930
8) Kleinhandelspreise aus Sigmaringen und auswärts, März 1927, Volkszeitung
Abgeschlossen 28.10.1947. Keller
Archivale
Enderle, Kaufmann, Sigmaringen
Frick, Max, Kaufmann, Sigmaringen
Knaus, Franz, Schreinermeister, Sigmaringen
Lutz, Frank, Buchdruckereibesitzer, Sigmaringen
Mühlebach, Stadtrat, Sigmaringen
Ott, Fidelis, Hofschuhmachermeister, Sigmaringen
Ott, Hermann, Malermeister, Beigeordneter, Mitglied des Reichstags
Schmeing, Steuerberater, Sigmaringen
Wachter, Bibliothekar
Frankfurt am Main F; Handelskammer
Sigmaringen SIG; Gewerbe- und Handelverein
Freizeit
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Stadtarchiv Sigmaringen (Tektonik)
- Nachlässe (Tektonik)
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- Sigmaringer Vereine (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland