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Korrespondenz von Henriette Herz an Christian Friedrich von Blankenburg
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HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
1791
"Ich wage es theurer Mann mich in Ihr Gedächtniß zurück zu rufen, ich habe schon lange eine Gelegenheit dazu mir gewünscht und diese ist mir zu interessant als daß ich sie vernachlässigen sollte. Madame Lewy die diesen Brief Ihnen bringt wünscht Ihre Bekanntschaft zu machen und Ihren Umgang während ihres Leipziger Aufenthalts zu genießen, und ich erbot mich ihr durch diesen Brief ein Mittel in die Hand zu geben Sie kennen zu lernen. Daß Sie sie gerne sehen werden, dafür bürgen mir ihre Kenntnisse, Talente, und wahrer Verstand. Doch wozu dem Manne mit dem Kennerblick dieß erst sagen? - Sie wird sich nur wenige Tage mit ihren liebenswürdigen Schwestern in Leipzig aufhalten. Ihr und ihrer Schwester Wulf Gefühl für das Schöne und Gute werden es sie Ihnen danken machen, wenn Sie sie mit den guten lieben Menschen bekant machten, die Sie mich und meine Veit kennen lehrten. Der wackere Partey läßt durch mich Sie grüßen und Sie um die Gefälligkeit für die Frauen bitten, er schätzt die Lewy, er meint man wüßte gleich wie man mit ihr dran wäre, und die Wulf findet er hübsch und sanft. Leben Sie wohl lieber Freund, erhalten Sie Ihren Freunden Ihre Gesundheit, und unter diesen auch Ihr Wohlwollen mir.
Henriette Herz
Meine Veit bittet Sie sie nicht zu vergessen.
Empfehlen Sie uns beide den lieben Leuten die durch Sie uns kennen."
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.