Peter Hiltprant von Offenhausen [Stadt Neu-Ulm] verkauft dem Ratsälteren in Ulm Daniel Schad 4 Tagwerk Mahd im Ulmer Ried [heute Gemarkung Neu-Ulm] zwischen den Mähdern des Johann Schlegel und des Egolf Neithardt. Dafür hat ihm der Käufer 220 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt. Er überträgt ihm daher alle Rechte, die ihm bisher an der Mahd zugestanden haben, und übernimmt die Gewährleistung für den Verkauf.
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Peter Hiltprant von Offenhausen [Stadt Neu-Ulm] verkauft dem Ratsälteren in Ulm Daniel Schad 4 Tagwerk Mahd im Ulmer Ried [heute Gemarkung Neu-Ulm] zwischen den Mähdern des Johann Schlegel und des Egolf Neithardt. Dafür hat ihm der Käufer 220 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt. Er überträgt ihm daher alle Rechte, die ihm bisher an der Mahd zugestanden haben, und übernimmt die Gewährleistung für den Verkauf.
E Schad Urkunden, 581
E Schad Urkunden
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 07. Grund- und Lehenbesitz >> 07.18. Ulm >> 07.18.03. Grundbesitz in und bei Ulm
1594 Juni 10.
Archivale
Siegler: Samuel Moll (1) und Ulrich Roth (2), geheime Räte und Richter in Ulm, auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: C. (18. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel: S 1 verloren, S 2 in Holzkapsel und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangaben (16./17. und 18. Jh.)
Datum: Der geben ist den zehenden tag monats iunii 1594
Kanzleivermerke: C. (18. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel: S 1 verloren, S 2 in Holzkapsel und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangaben (16./17. und 18. Jh.)
Datum: Der geben ist den zehenden tag monats iunii 1594
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International