Joachim Münsinger von Frundeck, Dr. der Rechte und Braunschweigischer Kanzler, verzichtet nach Empfang von 300 fl gegen Hz. Christoph auf alle Ansprüche und Rechte an einem Weingarten, der Velman genannt, zwischen Peter Weitz und Jörg Mochel gelegen. Der Hz. hatte wegen eines vom Vater des A., Josef Münsinger, geschuldeten Hauptguts von 300 fl zuzügl. Zins und Gerichtskosten durch + Martin Epp, früheren Vogt zu Dornstetten, Einsetzung in das Stuttgarter Eigentum des Schuldners und damit auch in diesen Weinberg erlangt. Der A. beanspruchte aber den Weingarten auf Grund eines Kaufes für sich und wurde nach Vermittlung durch Hz. Julius von Braunschweig und Lüneburg mit 300 fl abgefunden.
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Joachim Münsinger von Frundeck, Dr. der Rechte und Braunschweigischer Kanzler, verzichtet nach Empfang von 300 fl gegen Hz. Christoph auf alle Ansprüche und Rechte an einem Weingarten, der Velman genannt, zwischen Peter Weitz und Jörg Mochel gelegen. Der Hz. hatte wegen eines vom Vater des A., Josef Münsinger, geschuldeten Hauptguts von 300 fl zuzügl. Zins und Gerichtskosten durch + Martin Epp, früheren Vogt zu Dornstetten, Einsetzung in das Stuttgarter Eigentum des Schuldners und damit auch in diesen Weinberg erlangt. Der A. beanspruchte aber den Weingarten auf Grund eines Kaufes für sich und wurde nach Vermittlung durch Hz. Julius von Braunschweig und Lüneburg mit 300 fl abgefunden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 U 64
51.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414)
1561 März 15
Urkunden
Schaden: leicht fleckig
Epp; Martin
Frundeck s. Münsinger
Mochel; Jörg
Münsinger von Frundeck; Joachim
Münsinger von Frundeck; Josef
Weitz; Peter
Braunschweig, Herzogtum
Dornstetten FDS
Lüneburg LG
Güterverzicht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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- Stuttgart W, Urkunden (Bestand)
- 1 Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414) (Gliederung)