Forstkasse Rinteln (Bestand)
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NLA BU, H 95
Nds. Landesarchiv, Abt. Bückeburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Akten >> 1.2 Fachbehörden >> 1.2.2 Finanzen und Kataster
1867-1924
Bestandsgeschichte: Für die Erhebung der direkten Steuern, der Domanialgefälle, der Forst-, Jagd- und Fischereiaufkommen, der Geldstrafen u. a. m. waren in Hessen nach § 115 der Verordnung über die Umbildung der bisherigen Staatsverwaltung vom 29.06.1821 (Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten S. 57 f.) die Rentereien mit den Rentmeistern an der Spitze zuständig. Nach der Übernahme Hessens durch Preußen im Jahre 1866 wurde die Verwaltung in Hessen wurde durch Gesetz vom 22.02.1867 (Gesetz-Sammlung für die Kgl. Preußischen Staaten
1867, S. 273-278) neu geregelt. Abweichend von der allgemeinen Verwaltungsorganisation wurde entsprechend
Verordnung vom 04.07.1867 (Gesetz-Sammlung 1867, S. 1129) die Forstinspektion Rinteln mit den Oberförstereien Rumbeck, Zersen (mit Sitz in Hessisch Oldendorf), Obernkirchen und Haste zusammen mit den zugehörigen Forstkassen in Rinteln, in Hessisch Oldendorf und (für Obernkirchen und Haste) in Rodenberg der Regierung zu Minden, Abteilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten, unterstellt (Handbuch über den Kgl. Preußischen Hof und Staat für das Jahr 1873, S. 676). Bis 1918 wurde die Zahl der Oberförstereien auf zwei (Rumbeck und Oldendorf), die Zahl der Forstkassen auf eine in Rinteln reduziert (Handbuch 1918, S. 649). Im Jahr 1934 wurde das Forstwesen auf das Reich übertragen (RGBl. 1934 I, S. 534 f.) mit Folgen in der Organisation der Forstverwaltung.
Wie den entsprechenden Vermerken auf den Aktendeckeln zu entnehmen ist, sind die Akten Nr. 1 - 14 in den Jahren 1889, 1910, 1913, 1935 vom Archiv (Staatsarchiv Marburg?) übernommen worden; von dort wurden sie nach 1932 an das Staatsarchiv Hannover, von dort nach 1961 an das Staatsarchiv Bückeburg abgegeben. Sie haben einen
Wasserschaden, der im Staatsarchiv Bückeburg restauriert worden ist. Die Akten mit den Nummern 15 - 19 wurden ca.
1995 aus dem Bestand H 36 (Forstinspektion
Bestandsgeschichte: Schaumburg) in den vorliegenden Bestand überführt.
Der Umfang des Bestandes beträgt nicht mehr als zwei Fach.
Verwandte Bestände: H 21 a (Forstrügekommission); H 35 (Oberforstkollegium Kassel); H 36 (Forstamt /
Forstinspektion Schaumburg); H 37 (Forstabteilung der Regierung Minden); H 135 a (Oberförsterei Oldendorf /
Rinteln); H 135 b (Oberförsterei Rodenberg); H 136 a (Forstamt Haste); H 136 b (Forstamt Obernkirchen); H 136 c
(Forstamt Rinteln); H 136 d) (Forstamt Oldendorf); H 190 a-d (Rentereien in Obernkirchen, Oldendorf, Rinteln, Rodenberg); H 191 b-c (Steuerkassen in Oldendorf und Rinteln).
Die Benutzung regelt sich nach den allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Staatsarchivs; demnach ist der
gesamte Bestand ohne besondere Einschränkung benutzbar.
Bückeburg, im Herbst 2000
Dr.
Bestandsgeschichte: Höing
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
1867, S. 273-278) neu geregelt. Abweichend von der allgemeinen Verwaltungsorganisation wurde entsprechend
Verordnung vom 04.07.1867 (Gesetz-Sammlung 1867, S. 1129) die Forstinspektion Rinteln mit den Oberförstereien Rumbeck, Zersen (mit Sitz in Hessisch Oldendorf), Obernkirchen und Haste zusammen mit den zugehörigen Forstkassen in Rinteln, in Hessisch Oldendorf und (für Obernkirchen und Haste) in Rodenberg der Regierung zu Minden, Abteilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten, unterstellt (Handbuch über den Kgl. Preußischen Hof und Staat für das Jahr 1873, S. 676). Bis 1918 wurde die Zahl der Oberförstereien auf zwei (Rumbeck und Oldendorf), die Zahl der Forstkassen auf eine in Rinteln reduziert (Handbuch 1918, S. 649). Im Jahr 1934 wurde das Forstwesen auf das Reich übertragen (RGBl. 1934 I, S. 534 f.) mit Folgen in der Organisation der Forstverwaltung.
Wie den entsprechenden Vermerken auf den Aktendeckeln zu entnehmen ist, sind die Akten Nr. 1 - 14 in den Jahren 1889, 1910, 1913, 1935 vom Archiv (Staatsarchiv Marburg?) übernommen worden; von dort wurden sie nach 1932 an das Staatsarchiv Hannover, von dort nach 1961 an das Staatsarchiv Bückeburg abgegeben. Sie haben einen
Wasserschaden, der im Staatsarchiv Bückeburg restauriert worden ist. Die Akten mit den Nummern 15 - 19 wurden ca.
1995 aus dem Bestand H 36 (Forstinspektion
Bestandsgeschichte: Schaumburg) in den vorliegenden Bestand überführt.
Der Umfang des Bestandes beträgt nicht mehr als zwei Fach.
Verwandte Bestände: H 21 a (Forstrügekommission); H 35 (Oberforstkollegium Kassel); H 36 (Forstamt /
Forstinspektion Schaumburg); H 37 (Forstabteilung der Regierung Minden); H 135 a (Oberförsterei Oldendorf /
Rinteln); H 135 b (Oberförsterei Rodenberg); H 136 a (Forstamt Haste); H 136 b (Forstamt Obernkirchen); H 136 c
(Forstamt Rinteln); H 136 d) (Forstamt Oldendorf); H 190 a-d (Rentereien in Obernkirchen, Oldendorf, Rinteln, Rodenberg); H 191 b-c (Steuerkassen in Oldendorf und Rinteln).
Die Benutzung regelt sich nach den allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Staatsarchivs; demnach ist der
gesamte Bestand ohne besondere Einschränkung benutzbar.
Bückeburg, im Herbst 2000
Dr.
Bestandsgeschichte: Höing
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 11:33 AM CEST