Kläger: Alexander Demissy, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Daniel Stenglin et Comp. in Hamburg, in Vollmacht des Juden Markus Joseph Ephraim in Amsterdam (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Fragen der Legitimation des Beklagten als Indossanten dreier Wechsel über 500 Pfund Sterling in einem Streit um die Bezahlung dieser Wechsel durch den Kläger, der eine Bürgschaft der Bankiers Boué et fils in Hamburg beibrachte
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Kläger: Alexander Demissy, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Daniel Stenglin et Comp. in Hamburg, in Vollmacht des Juden Markus Joseph Ephraim in Amsterdam (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Fragen der Legitimation des Beklagten als Indossanten dreier Wechsel über 500 Pfund Sterling in einem Streit um die Bezahlung dieser Wechsel durch den Kläger, der eine Bürgschaft der Bankiers Boué et fils in Hamburg beibrachte
211-2_D 9
D 583
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> D
1760-1769
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Jakob Ernst Pfeiffer (1762), Dr. Philipp Jakob Rasor (1763). Beklagter: Lt. Lukas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. (Rat 1760). 2. Reichskammergericht 1762-1769 (1760-1769).- Darin: 3 in Hamburg zu Protest gegangene Wechsel der Firma Stephen Cazalet et Comp. in London, gezogen auf den Kläger, indossiert auf Joseph Markus Epnham und Markus Levy (junior), Kaufmann in London, dann auf Aron Levy Joel, Moses Nathan Bendix, Friedrich Osterwald und Joseph Hartog Popert, Jude in Altona (Fomulare in z.T. niederländischer Sprache); Gutachten von 1762 der Firmen(inhaber) Peter His & Sohn, Het(t)ling & Oom, Matthiessen & Sillem sowie des Bankers Giese aus Stralsund über Wechselrecht.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11089 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ