Kläger: Gottfried Rohlffs als Kurator der Anna Cäcilia Rohlffs, geb. Schott, Witwe des Gödert Rohlffs in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Barthold Rohlffs in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Eidesleistung in einem Streit um die Vormundschaft für die Kinder aus der zweiten Ehe des Gödert Rohlffs zwischen der Kläger und dem Beklagten als Sohn aus der ersten Ehe der Gödert Rohlffs; Hinweis der Kläger auf den angeblich schlechten Lebenswandel des Beklagten
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Kläger: Gottfried Rohlffs als Kurator der Anna Cäcilia Rohlffs, geb. Schott, Witwe des Gödert Rohlffs in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Barthold Rohlffs in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Eidesleistung in einem Streit um die Vormundschaft für die Kinder aus der zweiten Ehe des Gödert Rohlffs zwischen der Kläger und dem Beklagten als Sohn aus der ersten Ehe der Gödert Rohlffs; Hinweis der Kläger auf den angeblich schlechten Lebenswandel des Beklagten
211-2_R 49
R 3144
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> R
1753-1758
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Caesar Scheurer. Beklagter: Dr. Georg Melchior Hofmann.- Instanzen: 1. (Rat 1756). 2. Reichskammergericht 1756-1758.- Darin: Auszug aus dem Ehezärter zwischen Gödert und Anna Cäcilia Rohlffs; "Commissions-Vergleich" von 1753 zwischen Gödert Rohlffs und dem Beklagten; "Dispostion" des Gödert Rohlffs über Erbschafts-Aktenstücke in Fallitsachen des verstorbenen Gödert Rohlffs 1757.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11314 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ