Auf Anzeige der vechtaischen Beamten bischöfl. münsterscherseits erlassene Anordnungen zur ferneren Verhinderung der durch die von dem Kommandanten Obersten Stritzky zu Vechta und dem Junker von Steding zu Huckelrieden in ihre Häuser eingeführten lutherischen Prediger geübten lutherischen Religion aus dem Jahr 1646
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NLA OL, Best. 110, Nr. 278
Organisations- und Aktenzeichen: VIII B 7
NLA OL, Best. 110 Behörden des Niederstifts Münster
Behörden des Niederstifts Münster >> 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 >> 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen >> 1.1.8 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen über die geistliche Jurisdiktion sowie die Religionsausübung in den Ämtern Vechta und Cloppenburg (1551-1803)
1646 -
Enthält: u.a. Schreiben des vechtaischen Drosten von Galen an die münstersche Regierung wegen der EInführung von lutherischen Predigern durch den Kommandanten Oberst Stritzky vom 07.06.1646 (Bl. 2 r); Schreiben von emsländischen Beamten an die münstersche Regierung wegen der Unmöglichkeit der Bestrafung von Stritzky, da dieser im Amt Cloppenburg wohnt vom 23.07.1646 (Bl. 5 r); Schreiben von Bischof Ferdinand von Münster wegen des Vorfalls vom 23.06.1646 (Bl. 7 r f.)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.3 Zentrale Behörden (Tektonik)
- Behörden des Niederstifts Münster (Bestand)
- 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 (Gliederung)
- 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen (Gliederung)
- 1.1.8 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen über die geistliche Jurisdiktion sowie die Religionsausübung in den Ämtern Vechta und Cloppenburg (1551-1803) (Gliederung)