Hans Lipp von Eutingen verkauft sein Haus mit Scheune, Hof, Hofreite, Garten und allen Rechten, Gerechtigkeiten und Zugehörungen zu Eutingen zwischen dem Käufer und dem Frümesspfründhaus Unser Lieben Frauen an den edlen und festen Junker Gall Schütz von Eutingertal zu Baisingen, kaiserlichen Statthalter der Herrschaft Hohenberg, und allen seinen Erben und Nachkommen für 160 fl guter und gemeiner Horber Währung und bestätigt die Bezahlung von 100 fl in Bar. Die übrigen 60 fl sollen nach einem Schuldbrief am 23. April 1564, 1566 und 1567 (auff Sanndt Georgen des hailligen ritters) jeweils mit 20 fl bezahlt werden. Vorne stößt das Haus an die Allmendgasse und hinten auf den Garten der Sammlung zu Eutingen. Das Haus zinst jährlich 4 Viertel Vogthafer, 2 Fastnachtshennen und 4 Grashühner als Vogtrecht, "dargegen ist mann auch schuldig allwegen von gemainen ausgaben, im holz unnd veldt, zwen hew unndthaill inn die hoffraittinn" sowie 8 ß h und 2 Hühner an die Sankt-Antonius-Pfründe zu Eutingen. Der Aussteller erklärt Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
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Hans Lipp von Eutingen verkauft sein Haus mit Scheune, Hof, Hofreite, Garten und allen Rechten, Gerechtigkeiten und Zugehörungen zu Eutingen zwischen dem Käufer und dem Frümesspfründhaus Unser Lieben Frauen an den edlen und festen Junker Gall Schütz von Eutingertal zu Baisingen, kaiserlichen Statthalter der Herrschaft Hohenberg, und allen seinen Erben und Nachkommen für 160 fl guter und gemeiner Horber Währung und bestätigt die Bezahlung von 100 fl in Bar. Die übrigen 60 fl sollen nach einem Schuldbrief am 23. April 1564, 1566 und 1567 (auff Sanndt Georgen des hailligen ritters) jeweils mit 20 fl bezahlt werden. Vorne stößt das Haus an die Allmendgasse und hinten auf den Garten der Sammlung zu Eutingen. Das Haus zinst jährlich 4 Viertel Vogthafer, 2 Fastnachtshennen und 4 Grashühner als Vogtrecht, "dargegen ist mann auch schuldig allwegen von gemainen ausgaben, im holz unnd veldt, zwen hew unndthaill inn die hoffraittinn" sowie 8 ß h und 2 Hühner an die Sankt-Antonius-Pfründe zu Eutingen. Der Aussteller erklärt Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1111
II Baisingen d 80
T (durchgestrichen)
N[ume]o 70
185.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1563 Dezember 6 (auff Sanndt Nicolaus des hailligen bischoffstag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Auf Bitte des Ausstellers: Der edle und feste Hans Jakob Widmann von Mühringen, Vogt zu Horb.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Lipp; Hans (Eutingen im Gäu FDS)
Eutingen im Gäu FDS; Franziskanertertiarinnenkloster
Eutingen im Gäu FDS; Frühmesspfründhaus
Eutingen im Gäu FDS; Gemeinde; Einwohner
Eutingen im Gäu FDS; Häuser
Eutingen im Gäu FDS; Pfarrkirche Sankt Stephan; Sankt-Antonius-Pfründe
Hohenberg, abgeg. bei Schörzingen, Schömberg BL; Grafschaft, Statthalter
Horb am Neckar FDS; Horber Münze
Horb am Neckar FDS; Obervogteiamt; Vögte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
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