Joseph Johann Adam Tidel Raßler, Freiherr von Gamerschwang, verkauft an die Stadt Rottweil alle Gerichtsbarkeit und Herrlichkeit, die er und seine Vorfahren auf der ganzen Markung und Zugehör der ehemaligen Schlösser, Friedeck von Graneck - den Bezirk des Seyenhofs und Bubenholzes ausgenommen - besessen, um 700 Gulden.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 203 Bü 49, 18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 203 Rottweil, Reichsstadt
Rottweil, Reichsstadt >> 2. Akten >> 2.4 Rechts-, Besitz- und Lehensverhältnisse, einzelne Orte (alphabetisch) >> Marschalkenzimmern, Mühlhausen, Mühlheim, Neufra, Niedereschach
1779 März 26
Urkunden
Ausstellungsort: Weittenburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedrückte Siegel
Vermerke: angefügte Bestätigung der Ritterschaft, 16. April 1779;
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedrückte Siegel
Vermerke: angefügte Bestätigung der Ritterschaft, 16. April 1779;
Raßler von Gamerschwang, Joseph
Graneck = Schloss Graneck (Schlossbauern) : Niedereschach VS
Rottweil RW; Bürgermeister und Rat
Marschalkenzimmern, Mühlhausen, Mühlheim, Neufra, Niedereschach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Reichsstädte einschließlich der geistlichen Niederlassungen in der Reichsstadt (Tektonik)
- Rottweil, Reichsstadt (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- 2.4 Rechts-, Besitz- und Lehensverhältnisse, einzelne Orte (alphabetisch) (Gliederung)
- Marschalkenzimmern, Mühlhausen, Mühlheim, Neufra, Niedereschach (Archivale)